The Real McKenzies - Plattenkritiken

Real McKenzies - s/t - CD / Social Bomb Records

Tracklist:

01.) Scots Wha'ha'e
02.) Loch Lomond
03.) Raise yer Glass
04.) Skye Boat Song
05.) Sawney Beane Clan
06.) Outta Scotch
07.) Scottish and Proud
08.) Kilt
09.) Pliers
10.) My Bonnie

Kritik:

Wenn ich ehrlich bin, muss ich zugeben, dass ich bis
zu diesem Album noch nie was von den Real McKenzies
gehört habe. Der Name ist mit zwar schon oft begegnet,
aber ich hatte noch nie das Vergnügen eine Platte der
Band in den Händen zu halten.
Die Kanadier vereinen in ihren Songs Punk mit schottischen
Traditionals. Wer das jetzt liest denkt sicherlich gleich
an die Dropkick Murphys und liegt dabei auch nicht ganz
falsch. Die Jungs gehen auf jeden Fall in Richtung
Dropkick Murphys, aber mir gefallen sie doch noch eine
Spur besser. Besonders das Cover von "My Bonnie", das man
auf der CD findet ist sehr gelungen. Außerdem sei hier
noch anzumerken, dass der Dudelsack hier ziemlich oft zum
Einsatz kommt.




Real McKenzies - Clash of the Tartans - CD / Social Bomb Records

Tracklist:

01.) Stone of Kings
02.) Thistle Boy
03.) Mainland
04.) King O'Glasgow
05.) Will ye be proud
06.) Ceilid h
07.) Wild mountain Thyme
08.) Pagan Holiday
09.) Scots Wha' Ha'e
10.) Bastards
11.) MacPhersons Rant
12.) To the battle
13.) Auld Lang Syne
14.) MacLeod

Kritik:

Jetzt halte ich schon das zweite Album der Kanadier mit
schottischer Abstammung in den Händen und bin noch
begeisterter als vom ersten.
Auf dem zweiten Longplayer geht die Musik etwas mehr in
Richtung Streetpunk als auf dem ersten Longplayer. Aber
trotzdem kommt der Dudelsack hier natürlich auch nicht
zu kurz. Außer einem Dudelsack bekommt man in den Songs
(z.B. Mainland) auch noch ein Akkordeo zu hören.
Um es hier noch einmal zu unterstreichen: Für mich sind
die Real McKenzies die besseren Dropkick Murphys.




Real McKenzies - Pissed Tae Th' Gills - CD / Social Bomb Records

Tracklist:

01.) The Real McKenzies stompin' intro
02.) My Bonnie
03.) Scots wha' Ha'e
04.) Tae the battle
05.) Will ye be proud
06.) Kink O'Glasgow
07.) Sawney Beane Clan
08.) Bastards
09.) Stone of Kings
10.) Scottish and Proud
11.) Haggises
12.) Another Round
13.) Auld Mrs Hunt
14.) Thistle Boy
15.) Auld Lang Syne
16.) Loch Lomond

Kritik:

Spätestens seit die Jungs um Paul McKenzie ihren dritten Longplayer auf
Honest Don's veröffentlicht haben dürften eigentlich die meisten unter
euch die Jungs kennen.
Hier nun also die lang erwartete Live-Platte. Die Real McKenzies spielen
schottischen Folk-Punk wie die Dropkick Murphys, nur handelt es sich bei
den McKenzies meiner Meinung nach um die besseren.
Neues gibt es auf dem Live-Album zwar nicht zu hören, aber dennoch bin
ich von dem Album begeistert, da ich schon seit ich die McKenzies das
erste Mal live gesehen habe der Meinung bin, dass die Jungs live nochmal
besser sind als auf Platte. Das haben sie mit diesem Live-Album wohl auch
eindrucksvoll bewiesen. Live kommen sie einfach schneller rüber als bei
den Studio-Aufnahmen und das ist verdammt gut so.
Einziger kleiner Kritikpunkt am ganzen bleibt wohl noch die lieblose
Aufmachung der CD, was dem Hörvergnügen aber doch nicht schadet. Das
nächste Mal könnte man sich da aber auch mehr Mühe geben.





The Real McKenzies - Oot & Aboot - CD / Honest Don's Records

Tracklist:

01.) 'Cross the Ocean
02.) Droppin' like flies
03.) Ye Banks and Braes
04.) Get Lost
05.) Lest we Forget
06.) Heather Bells
07.) Dance around the whisky
08.) Oot & Aboot
09.) Shit Outta Luck
10.) Jennifer Que
11.) Drink the way i do
12.) The Night the Light went our in Scotland
13.) Taylor Made

Kritik:

Nach drei Veröffentlichungen auf Plastic Bomb Records und dem letzten Album auf Honest
Don's Records dürften die 6 Kanadier, die allesamt schottischer Abstammung sind, eigentlich
keine Unbekannten mehr sein. Jetzt gibt es also den vierten Longplayer und wieder auf Honest
Don's Records.
Musikalisch spielen die Kanadier schönen, melodischen Punk-Rock mit viel Dudelsack-Einsatz.
Durch den Mitsing-Faktor und die rauhe Stimme des Sängers geht das ganze oft auch in die
Street-Punk Richtung. Nachdem das zweite Album etwas schneller war und der Dudelsack nicht
ganz so oft zum Einsatz kam (das dritte Album habe ich leider nie zu Gehör bekommen), sind
auf dem neuen Meisterwerk die Songs wieder etwas langsamer, dafür kommt der Dudelsack aber
auch wieder viel öfter zum Einsatz. Natürlich sind nicht nur eigene Stücke auf dem Album
drauf, sondern auch wieder zwei traditionelle schottische Folk-Songs in schönem Punk-Gewand
verpackt.
Mit dem neuen Longplayer beweisen die Jungs aus Kanada mal wieder eindrucksvoll, dass sie
die besseren Dropkick Murphys sind. Kann ich jedem, der die letzten Alben gut fand und der
die Dropkick Murphys liebt, nur weiterempfehlen.
AHCTUNG: CD erscheint erst am 19.05.2003!!!





The Real McKenzies - 10,000 Shots - CD / Band-Homepage / Fat Wreck Chords

Tracklist:

01.) Smokin' Bowl
02.) Best day until tomorrow
03.) Will ye no come back again?
04.) Pour Decisions
05.) I hate my band
06.) Farewell to Nova Scotia
07.) Bugger Off
08.) 10,000 Shots
09.) 13
10.) The Skeleton and the tailor
11.) Comin' thro' the rye
12.) The ale is dear
13.) The Catalpa

Kritik:

Die Real McKenzies gibt es bereits seit 1994, also schon seit über
10 Jahren. In dieser Zeit waren die "schottischen Kanadier" nicht
untätig und haben bisher 4 Longplayer, eine Live-CD und einige
Sampler-Beiträge veröffentlicht. Mit 10,000 Shots legt die Band
jetzt ihren fünften Longplayer vor, der wie die letzten beiden auf
Fat Wreck Chords erscheint.
Musikalisch hat sich auch diesmal nicht wirklich viel geändert.
Nach wie vor gibts hier melodischen Punk-Rock mit Street-Punk unf
Folk Anleihen und natürlich nicht zu vergessen mit gelegentlichem
Dudelsack Einsatz. Leider wurde der Dudelsack-Einsatz meiner Meinung
nach mit jeder Veröffentlichung etwas weniger und somit hört man auch
hier nur noch gelegentlich den Dudelsack. Schade eigentlich, der
könnte ruhig etwas öfter benutzt werden. Dafür gibts diesmal dafür
auch das ein oder anderen Gitarren-Solo. Insgesamt kommt mir das
Ganze Album etwas rockiger und folkiger rüber. Trotzdem gibts auch
nach wir vor die einprägsamen Refrains mit vielen Ahhhs und Ooohhhs
im Huntergrund. Dazu natürlich auch wieder die typische rauhe und
etwas kratzige Stimme des Sängers, die die Band einfach unverkennbar
macht. Kann mir das Album zwar gut anhören und gefällt mir soweit
auch, trotzdem meiner Meinung nach die schwächste Veröffentlichung
von den Real McKenzies bisher ...
Aufmachung der CD geht in Ordnung. Im Booklet findet man die kompletten
Texte sowie ein paar (Live-)Fotos der Band.





The Real McKenzies - Off the Leash - CD / Band-Homepage / Fat Wreck Chords

Tracklist:

01.) Chip
02.) The Lads Who Fought & Won
03.) The Ballad Of Greyfriars Bobby
04.) Kings Of Fife
05.) Old Becomes New
06.) White Knuckle Ride
07.) The Maple Trees Remember
08.) Anyone Else
09.) My Mangy Hound
10.) Too Many Fingers
11.) Drink Some More
12.) Guy On Stage
13.) Culling The Herd

Kritik:

Die Real McKenzies sind wohl definitiv die Band,
von denen ich die meisten Platten besprochen habe
und zur Band-Geschichte muss ich deshalb an dieser
Stelle nichts mehr sagen. Nachdem das letzte Album
schon wieder drei Jahre zurückliegt, gibts mit "Off
the Leash" Nachschub ... Longplayer Nr. 6.
Nach dem ersten Hören des neuen Album muss ich sagen:
Die Real McKenzies sind definitiv ruhiger geworden.
Die Songs sind lange nicht mehr so rotzig und rau
wie von den alten Alben gewohnt und auch die Stimme
des Sängers klingt lange nicht mehr so kratzig wie
ich sie in Erinnerung hatte. Stattdessen sind die
meisten Songs richtig melodisch und streckenweise
richtig ruhig. Mittlerweile würde ich das Ganze als
"schnelleren Pop-Punk mit Dudelsack" beschreiben,
nicht mehr als "rauen Street-Punk mit Dudelsack".
Ist sicherlich nicht schlecht das neue Album, mir
persönlich gefallen die älteren Veröffentlichungen
allerdings besser.