Rantanplan - Plattenkritiken

Rantanplan - Samba - CD / RodRec

Tracklist:

01.) Torpedo Hamburg Ahoi
02.) Alles wird Pop
03.) Parias im Affenhaus
04.) Schweinesand
05.) Nasses Dynamit
06.) Karl der Cop
07.) Efrem Zimbalist
08.) Alles nur Unterhaltung
09.) Pandora's Duft
10.) Samba
11.) Nur der Mond ist schuld
12.) Für eine Handvoll Afghani
13.) Tanja
14.) Ecce Home (1882)
15.) Gestatten Sie mir bitte zu träumen
16.) Geld stinkt immer noch nicht
17.) Schmusen im Sarg
18.) Flucht nach vorn

Kritik:

Das dritte Album der Ska-Punks aus Hamburg ist endlich da. Nach einigen
Umbesetzungen in der Band (2 Mitglieder sind gegangen und ein neuer Bassist
kam dazu) sind sie mittlerweile auf ein Quintett geschrumpft. Man bekommt
aber immernoch Ska-Punk mit schönen Melodien mit druckvollen Gitarren
und passenden Bläsereinsätzen dazu geliefert. Leider ist der Gesang etwas
zu kraftlos ausgefallen. Bei manchen Songs kommt der Gesang echt ziemlich
lasch rüber. Aber alles in allem ist es eine gelungene deutsch Ska-Punk-Scheibe,
wie es sie leider nicht all zu oft gibt. Bei einigen Songs gibt es sogar
politische Lyrics, die mir echt gefallen (z.B. Geld stinkt immer noch nicht).
Natürlich ist aber auch wieder ein vertontes Gedicht auf der Scheibe erhalten.
Nach "Die Stärksten" von Brecht und "Der Panther" von Rainer Maria Rilke,
findet man auf dieser Platte das Gedicht "Ecce Homo" von Nietzsche.
Außerdem ist die neue Scheibe auch nicht mehr auf B.A. Records erschienen,
wie die beiden Vorgänger, sondern Rantanplan sind jetzt auf dem Hamburger
Label RodRec gelandet.