Punk's not Red Homepage

Wie letzte Woche schon angekündigt gibt es jetzt endlich den kompletten Artikel über die Homepage http://www.punksnotred.com. Ich habe hier Infos über die Band die dort abgefeiert werden übers Internet zusammengesucht und hier abgedruckt. Die Texte stammen nicht von mir, sondern von allen möglichen Homepages und ich habe sie auch nicht zusammengefasst, sondern einfach so gelassen wie ich sie gefunden habe. Außerdem kommen vorher noch ein paar Fakten zu der Homepage, die ja angeblich unpolitisch ist und nichts mit rechtem Gedankengut am Hut haben soll, obwohl ich überall nur Abgrenzung gegen Links sehe und rechte Gedanken werden dort toleriert, ohne ein Wort darüber zu verlieren. Naja, wenn Unpolitisch für euch so aussieht, dann trifft der Titel der ersten Psychisch Instabil Platte "Unpolitisch macht Hirntod" wohl doch zu.

Hier zu Beginn nur mal ein paar kleine Anekdoten zur Homepage:

Wie unpolitisch der M.H. wirklich ist sieht man an seinem Kommentar unter der Plattenkritik zur Jesus Skins Platte:

Was aber viel lustiger ist, ist sein Artikel zum Thema Patriotismus. Zuerst einmal versucht er seinen Patriotismus damit zu begründen, dass andere Länder auch viel Scheisse gebaut haben und daher kann man als Deutscher auch stolz auf die Vergangenheit sein. Logisch, oder?? Wenn alle Länder Menschen aufgrund ihrer politischen oder religiösen Einstellung umbringen, dann ist das also OK?? Wie naiv muss man eigentlich sein um so eine Scheisse von sich zu geben??
Der nächste Absatz fängt dann gleich viel lustiger an und zwar mit dem Satz "In der Weltgeschichte gab es viele Beweise dafür, dass ein Volk mit Nationalstolz bessere Überlebenschancen hat, als ein Volk ohne Nationalstolz." Also müssen jetzt alle Patrioten sein, damit das Volk eine bessere Überlebenschance hat?? Wer redet denn hier überhaupt von einem Volk? Unser Zeil muss es doch sein Grenzen abzuschaffen. Grenzen sind nur künstlich gezogene Linien, die die Freiheit von Menschen einschränken!!!
Und im letzten Absatz geht es dann richtig lustig zur Sache. Aber seht selbst: "Einige meinen ja, dass man es sich nicht auswählen kann, wo man geboren ist. Aber ebsowenig kann man sich auswählen, wie man heißt! Aber diese Leute sind dann trotzdem noch stolz auf ihren Namen, sie sagen ihn zumindest aus voller Überzeugung." Toller Vergleich. Wenn man also seinen Namen nennt, dann kann man auch gleich stolz auf sein Land sein. Irgendwie kapiere ich den ganzen Zusammenhang nicht so richtig.

Also, kommen wir dann mal zu den "Unpolitischen" Bands, die auf der Seite abgefeiert werden. Ich selbst würde nicht alle Bands als RechtsRock-Bands bezeichnen, wie sie hier bezeichnet werden, sondern eher als rechts-offene Bands, aber das ist ja auch kein großer Unterschied. Ist für mich genauso schlimm.

Ultima Thule:

Mittlerweile gehören Ultima Thule auch hierzulande zu den Großen der ?RechtsRock?-Szene, 1998 spielten sie in Dresden beispielsweise vor über 700 Leuten. Und gelten für viele nach ihrer scheinbar erfolgreichen Imagekorrektur nicht mehr als Rechte und finden mittlerweile auch unter Punks Beachtung. Gegenüber ihrem deutschen Publikum, zu dem Ultima Thule ein ganz besonderes Verhältnis hat, zollten sie mit der bereits erwähnten aktuellen E.P. Herrlich Hermannsland Tribut. Auf dieser befinden sich sogar zwei in deutscher Sprache eingesungene Lieder. Veröffentlicht wurde die Platte auf Dim Records. Für das "geschundene deutsche Nationalbewusstsein" ihrer deutschen Hörerschaft heißt es dazu im beiliegendem Booklet: "Diese beiden Lieder sind fast 200 Jahre alt und sollen alle daran erinnern, daß eure Geschichte lange vor 1933 begann und nicht 1945 endete." Diese aktuelle politischen Äußerung zum Nationalsozialismus erhält um so mehr Gewicht, wenn dazu rückblickend die Mitgliedschaft einiger Bandmitglieder in der Nationalsozialistischen Nordischen Reichspartei berücksichtigt wird sowie deren jahrelangen Auftritte auf neonazistischen Skinheadkonzerten in Schweden. Auf der internationalen Bühne traten sie vor allem durch die Beteiligung am White Resistance - Sampler VOL. 1 neben ihren Landsleuten von Dirlewanger, den Engländern von No Remorse und Public Enemy in Erscheinung.
Im Zuge des Imagewechsels, der den Sprung in den Mainstream erlauben sollte - die Böhsen Onkelz lassen grüssen - wurde für die Musik von Ultima Thule der Begriff ?Viking Rock? oder auch ?Viking Rock `n Roll? kreiert. Ihre Herkunft aus dem Nazi-Skinhead-Spektrum gerät dementsprechend zunehmend ins Abseits. Zum Imagewechsel beigetragen hat in Deutschland u.a., wie schon geschildert, Willi Wucher, der Platten von Ultima Thule über seinen Versand Scumfuck vertrieb und vertreibt. Dies ermöglichte vielen Leuten einen einfachen Zugang zu der Band, ohne in Kontakt mit offensichtlich einschlägigen rechten Vertrieben zu geraten. Der Effekt, der daraus folgte, war das zunehmende Schweigen über die Gesinnung von Ultima Thule und deren neonazistischen Herkunft. Und da die meisten Texte in Schwedisch gesungen werden, konnten sich viele der Illusion einer ?unpolitischen? Band zu lauschen, hingeben.


Die Rabauken:

Die "RABAUKEN" gehören seit Anfang der 90er Jahre zum Rechtsrock-Spektrum, wenn auch eher zu dessen gemäßigten Flügel. Ihre Rechtslastigkeit äußert sich weniger in eindeutigen Texten, als vielmehr durch gemeinsame Konzerte mit Bands des "Rock Against Communism" (R.A.C)-Spektrums. Zudem veröffentlichten sie bis 1999 ihre Platten auf dem einschlägigen Coburger "R.A.C."-Label "DIM Records". Außer den beiden Brüdern Mario und Bernd Zippel, der auch in der Dinslakener Punkband "VERLORENE JUNGS" spielt, besteht die Besetzung der "RABAUKEN" aus dem Schlagzeuger Oliver Garde, der aus der Langenfelder Neonazi-Szene stammt und auf eine lange Rechtsrockkarriere zurückblicken kann. Bereits 1991 spielte er in der aus Radevormwald stammenden Neonazi-Band "LEGION CONDOR". Des weiteren gehört er seit Jahren der Band "STARKSTROM" an, dessen bekanntestes Mitglied der bekannte Nazi-Schläger Stefan Rasche ist. Rasche trat Anfang der 90er Jahre medienwirksam als Security und zeitweiliges Bandmitglied der schon damals bundesweit bekannten Düsseldorfer Nazi-Band "STÖRKRAFT" und als Aktivist der Düsseldorfer REP-Abspaltung "Freie Wählergemeinschaft" (FWG) in Erscheinung. "STARKSTROM" veröffentlichten ihre bisherigen Alben bei dem norddeutschen Label "HANSE RECORDS", das von Bandmitgliedern der Neonazi-Band "ENDSTUFE" betrieben wird. Ein Link auf die Homepage von "ENDSTUFE", der dienstältesten bestehenden deutschen Nazi-Skinband, findet sich u.a. auf der Website der "PANZER-KNACKER".


Willi Wucher

Aktuelles Beispiel ist Wolfgang Schmitz, in der Punk-Rock-Szene besser bekannt als Willi Wucher. Wucher bewegt sich seit den früheren 80er Jahren in der Punk & Skinhead-Szene. Seine "Kreativität" lebt er als Musiker, Mailorderbetreiber, Labelinhaber und Fanzinemacher aus. Als ehemaliger Bassist der rechten Skinhead-Band Body Checks knüpfte er Kontakte bis in die neonazistische Szene hinein. Später gründete er die Band Becks Pistols, die ihren Namen nach einem Rechtsstreit mit der Becks-Brauerei in den 90er Jahren nach einem ihrer Hits in Pöbel & Gesocks umbenannte. Bis zu seinem kürzlichem Rauswurf spielte dort auch Collaps Strauch mit. Dessen Bekannheit in der Szene resultiert aus der Herausgabe des rechten Fanzine Singen & Tanzen in den 80er Jahren. Wucher begann in den 80er Jahren mit der Herausgabe von Fanzines. Zunächst begann er mit dem Punk-Fanzine Ungewollt, später folgte das Fanzine Scumfuck. Mit diesem Fanzine sowie einigen auf seinem Label Scumfuck veröffentlichten Bands prägte er den Begriff ?Punkrock Pervers?, der aus den äußerst sexistischen Inhalten resultiert. Bands wie die Arschgefickten Gummizofen oder ähnliche ?Highlights? spiegeln Wuchers Verständnis vom Punkrock. 1999 brachte dieser Sexismus ihm sogar ein Strafverfahren und eine spätere Verurteilung wegen Verbreitung pornographischer Schriften ein.
Eigentlich wollte Wucher nach 10 Jahren und 40 Ausgaben Scumfuck die Herausgabe des Magazins an Collaps Strauch übertragen, der zu diesem Zeitpunkt zum festen Stamm des Magazins gehörte. Doch als dieser einen neuen Kurs mit dem Fanzine einschlug, hagelte es empörte LeserInnenbriefe. Daraufhin meldete sich Wucher mit Raumschiff Wucherpreis in die Fanzine-Landschaft zurück. Bei dem ausschließlich über den Scumfuck-Versand vertriebenen Heft handelt es sich eher um eine Mischung aus seiner Mailorderliste, ergänzt um einige Beiträge.
Gehörte der Scumfuck-Mailorder schon seit jeher zur Grauzone im Punkbereich, da Wucher dort auch immer wieder Bands und Fanzines aus der rechten Ecke vertrieb, färbte sich die Grauzone noch bräunlicher mit der ersten Ausgabe von Raumschiff Wucherpreis. Für die Debut-Ausgabe durfte Ulrich ?Uhl? Grossmann aus Coburg eine Kolumne verfassen. Der Vertrieb von rechten Bands und die Veröffentlichung von Beiträgen eindeutig rechter Leute trug in den letzten Jahren wesentlich dazu bei, daß sich die Punkszene entpolitisierte. Im allgemeinen "Du hast deine Meinung, ich hab? meine, na und?!" öffnete sich die Szene für Rechte und holte sie aus ihrer Isolierung.

Mir ist klar dass der Artikel nicht auf dem aktuellen Stand ist und vor allem im Falle Willi Wucher hat sich wohl einiges getan. Fakt ist, dass er mittlerweile alle Kontakte zu fragwürdigen Leuten abgebrochen hat und auch keinen DIM-Müll mehr in seinem Mailorder anbietet. Zu diesem Thema habe ich von ihm folgendes Statement bekommen:
Zu dem prinzipiell sehr guten und wahren (!) Punks not Red - Bericht möchte ich meine Person betreffend anmerken betreffend; vielen Dank an Ralf für die Möglichkeit dieser Klarstellung meinerseits...:
Die damalige Band Body Checks war nicht eine (im heutigen Sinn zu verstehende) "rechte" Skinhead-Band. Wir waren seinerzeit dumm, naiv und gewissenlos, was einerseits dieses blöde "Tättowiert und Kahlgeschoren" Album ermöglichte - andererseits bleibt aber anzumerken, das wir uns seinerzeit auflösten, als die Szene mehr und mehr politisch (hauptsächlich von "Rechts") unterwandert wurde. Das ging uns dann doch zu weit - und somit spielten wir "feiger Hund" und beendeten diese unrühmliche Ära.
Der erwähnte Collaps Strauch hatte eine kurze Phase, in der er mit den "falschen Leuten" zusammen war - allerdings stieß er zur Band, als er sich längst von diesen Leuten distanziert hatte.
Der angeblich von mir geprägte Begriff "Punkrock Pervers" wurde nicht von mir geprägt, sondern entsprang der damaligen Ruhrpott-Punk Rock Szene, in der sich Bands wie Kassierer, Lokalmatadore, Becks Pistols etc. tümmelten. Auch heute finde ich es im übrigen äußerst zweifelhaft, das man wegen Sex und Spaß am Sex angefeindet wird. Wir leben schließlich nicht im Kloster, sondern wir entspringen der Punkrock Szene, in der Alkohol, Spaß am Feiern und eben auch Spaß am Sex dazugehören (sollten) - unabhängig davon, das Punk mittlerweile natürlich auch eine andere Aufgabe hat (haben sollte), die sich mehr dem sozialen Leben zuschneidet.
Die angesprochene "Grauzone im Punkbereich" habe ich mittlerweile seit fast 2 Jahren konsequent verlassen, da es mir selbst gegen den Strich ging, das die Szene immer mehr ins "Egal-Lager" abdriftete. Es gibt im Scumfuck Mailorder keinerlei Bands, die auch nur im entferntesten als "zweifelhaft" oder gar "unpolitisch" bzw. "rechtsoffen" einzustufen sind. Es gibt zwar immer noch einige Leute (auch aus dem vermeintlich "linken" Lager), die nach wie vor Lügen, Gerüchte und Unsinn über mich bzw. den Scumfuck Vertrieb in dieser Hinsicht verbreiten, aber damit muß ich leben und irgendwie kann ich es auch nachvollziehen.
Ich gebe zu, das ich z.B. jahrelang durch meine Geschäftsbeziehung zu Uhl Großmann/Dim Records einen großen Fehler gemacht habe. Vieles sah ich zu blauäugig und/oder wollte nur das sehen, was ich sehen wollte. Allerdings habe ich intensiv und lange nachgedacht (und leider auch viel Zeit dabei verloren) um zu erkennen, das dieser "unpolitische Weg" der falsche Weg ist. Das hört man bei den neuen Texten meiner Band Pöbel & Gesocks, das kann man nachlesen im Raumschiff Wucherpreis Fanzine oder im Internet (www.scumfuck.de bzw. www.poebel-und-gesocks.com) und auch in Interviews, die ich in letzter Zeit gegeben habe.
Wer mich jetzt anpissen will, weil ich hier die Möglichkeit der Klarstellung wahrgenommen habe, kann das aus seinen eigenen Gründen gerne tun und mich weiterhin in die falsche Ecke einordnen. Ich für meinen Teil fühle mich jedenfalls besser dabei, wenn man die Karten auf den Tisch legt und versucht, die Sachen klarzustellen.
Im übrigen noch mein persönlicher Hinweis, das Ralfs Punks not Red Artikel mittlerweile sehr sehr unaktuell geworden ist und heutzutage nur noch an der Spitze des mittlerweile gewachsenen Eisberg kratzt.
Willi Wucher, 4.9.2004



"Ich bin rechtsradikal, aber kein Neonazi" (Ulrich Grossmann)

Ulrich Grossmann ist nicht irgendein Rechter, sondern langjähriger Aktivist der neonazistischen Skinheadszene. In den 80er bis Anfang der 90er Jahren veröffentlichte er das Fanzine Clockwork Orange. 1990 gründete er sein eigenes Plattenlabel Dim Records und betreibt zusätzlich einen gleichnamigen rechten Mailorderversand, in dem er unter der Rubrik Rock against communsm (R.A.C.) kräftig für ?RechtsRock? wirbt. Neben seinen Eigenproduktionen bietet er dort auch nationale und internationale Acts der ?RechtsRock?-Szene an. Zusätzlich vertreibt er Merchandising-Artikel, wie z.B. ?T-Hemden? (T-Shirts in Newspeak) als auch rechte Literatur. Neben einer Biographie über einen irischen Nationalisten, für die mit dem Zitat, daß dieser ?Stolz auf die Iren als Rasse? sei geworben wird, werden beispielsweise auch Fanzines aus der rechten Szene angeboten. Auffällig ist das ständige Angebot der aktuellen, ebenfalls aus Coburg stammenden Monatszeitschrift Nation & Europa. Diese Publikation tritt verstärkt für die Einigung der gesamten extremen Rechten ein und zählt zu den bedeutendsten Strategie- und Theoriepublikationen in der extremen Rechten. Im September 2000 wurde in dem Heft bereits zum zweiten Male ein Gastbeitrag von Ullrich Grossmann abgedruckt. Zuvor hatte er bereits über den Skinhead-Kult geschrieben. Diesmal schrieb Uhl unter dem Kürzel U.G. in der Rubrik "Köpfe & Profile" unter dem Titel "Rockmusik nach deutschen Volksweisen" über die schwedische Band Ultima Thule. Er preist die Band an und versucht sie vehement vom Vorwurf, das "Zugpferd der Neonazi-Szene" zu sein freizusprechen und behauptet, die Band sei völlig zu Unrecht beschuldigt. Wohl nicht ganz so Selbstzweck. Grossmann bietet über seinen Versand Dim Records die für den deutschen Markt hergestellten LP`s von Ultima Thule an. In der Scumfuck-Mailorderliste werden sie dementsprechend mit dem Slogan beworben: "Diese 6 Thule-Alben werden exklusiv für den deutschen Markt ... hergestellt". Die extra für die deutsche Anhängerschaft der Band in deutscher Sprache eingespielte Single ?Herrlich Hermannsland?, die als Dankeschön für ihre Unterstützung gedacht ist, wurde in diesem Jahr auf Dim Records veröffentlicht. Uhl wirbt am Ende seines Artikels in Nation & Europa für diese Single, die im Buchdienst der Zeitschrift erhältlich ist.
Ulrich ?Uhl? Grossmann stammt politisch aus der JN, der Jugendorganisation der NPD, dessen Mitglied und zeitweise sogar Kreisvorstandsmitglied er in den späten 80er Jahren war. Er ist bereits seit vielen Jahren mit Willi Wucher befreundet. Auch geschäftlich sind beide über ihre Mailorder miteinander verbunden. Im Zuge der Imagekorrektur der ehemals offensiv neo-nazistischen schwedischen Band Ultima Thule, wurde diese Band speziell durch Dim Records und Scumfuck in Punk- und Skinheadkreisen in Deutschland verbreitet.
Akzeptiertes Miteinander - Sampler als Tummelfeld rechter und "unpolitischer" Bands
Beigetragen zur Akzeptanz dieser extrem rechten Band in Punk-Kreisen haben wohl zwei Sampler. Zum einen der von Dim Records veröffentlichte The only spirit is unity und andererseits von Scumfuck vertriebene OI - A Tribute - Sampler. Beide protegieren u.a. Ultima Thule, wobei der 1996 entstandene ?OI - A Tribute? von Ultima Thule selber über ihr eigenes Label Ultima Thule Records veröffentlicht wurde. Auf diesem Sampler sind unter anderem die schwedischen Bands Hereos, die ihre Karriere unter dem Namen Dirlewanger als offen neonazistisch begannen. Ebenfalls ist auf der Compilation die Band Mitgard Söner vertreten, die durch ihr ungewöhnliches Band-Lineup, das aus drei Punks und zwei Skinheads besteht, auffällt. Mitgard Söner sind bekanntermaßen Nationalisten. Ebenfalls aus Schweden stammt die Band The Jinx, bei der ehemalige Mitglieder von Mitgard Söner mitspielen. Als deutscher Beitrag sind u.a. die rechten Bands Hässlich und Nordwind auf dem Tonträger vertreten. Hässlich veröffentlichten 1995 und 1996 ihre Alben bei Dim Records. Nordwind beim rechten Langenfelder Label Funny Sounds von Torsten Lemmer.
Und wenn man dann auf der Dim Records Homepage ein Interview mit English Rose findet, die folgende Antworten geben, dann bleibt ja wohl keine Frage mehr offen:
"Es scheint mir der Widerstand in England erreicht eine neue Qualität. 2 Rassenkrawalle in letzter Zeit. (Wir sind nicht gerade großzügig informiert wurden, durch unsere Presse.) War es eher ein wütender Aufbäumen eines empörten Volkes oder ist es als Erfolg der Pro-Weißen Bewegung zu werten? Es scheint so als ob das weiße Volk endlich aufwachen würde und sieht was um es herum schon seit Jahren passiert." (English Rose, Interview DIM Records Homepage).
"Wir sind als britisch und weiß geboren wurden und darauf sind wir stolz und wir fühlen, daß rechte Politik unser Leben reflektiert, so wie wir es sehen und auch in Zukunft sehen wollen." (English Rose, Interview DIM Records Homepage).
"Für alle Leser und die Menschen, welche uns über all die Jahre unterstützt haben. THANKS AND KEEP THE FAITH. 100% Skinhead 100% White 100% Politically Incorrect" (English Rose, Interview DIM Records Homepage).


Skrewdriver

Mit der Gründung der Band Skrewdriver begann 1977 in Großbritannien die Geschichte des "Rechtsrock". Ian Stuart Donaldson, mittlerweile (glücklicherweise) verstorbener Gründer der Band und glühender Verehrer von Rudolf Hess, reaktivierte Anfang der 80er Jahre die Bewegung Rock against Communism.
Aus dem 1980 gegründeten und von der National Front gesteuerten White Noise Club baute Donaldson das Netzwerk Blood & Honour auf. Bis 1998 wurde das Netzwerk von der terroristischen Nazi- Gruppe Combat 18 geleitet; Im August 1998 brach die Mehrheit der Bewegung mit Combat 18 und verstärkte den Kontakt zu der in den USA entstandenen Hammerskin-Bewegung.
Die Hammerskins sind nach dem Prinzip des führerlosen Widerstands in voneinander unabhängigen Zellen organisiert und verfügt über internationale Kontakte, unter anderem zum Ku-Klux-Klan.


Faustrecht

Naja, ich glaube diese Band kann man als rechts bezeichnen, ohne dass ich was über die sagen muss. Ich zitiere hier einfach mal ein paar Sachen von ihrer Homepage:
In der Biographie der Band auf der Homepage steht folgendes:
"Das Demo wurde im Sommer 1996, aufgrund des Liedes "S.H.A.R.P.", verboten und es folgten Hausdurchsuchungen bei allen Bandmitgliedern. Im Zuge dieser Amtshandlungen wurde uns die gesamte Musikanlage beschlagnahmt und bis heute nicht mehr zurückgegeben. Wir wurden des weiteren wegen Volksverhetzung angeklagt, wobei sich dieses Verfahren über 4 Jahre hinzog. Es stand sehr viel für uns auf dem Spiel, da einige von uns schon vorbelastet waren und im Falle einer Verurteilung mit längeren Haftstrafen zu rechnen hatten."
Außerdem gibt es auf der Homepage so eine Art Interview mit jedem Mitglied der Bands. Dabei lautet eine Frage folgendermaßen: "Wie würdest Du reagieren wenn Deine Tochter mit einem Farbigen nach Hause kommen würde?" und so sehen die Antworten aus:
Markus: "Wird hoffentlich nie der Fall sein. Einerseits würde man durch Verbote nur das Gegenteil erreichen, andererseits dulden würde ich es nie. Wie meine erste Reaktion aussieht kann ich nicht sagen."
Michael: "In erster Linie mit Entsetzen. In vielen Gesprächen würde ich sachlich und objektiv versuchen ihr ihren Fehler klar zu machen, in der Hoffnung, daß sie sich von diesem "Farbigen" schleunigst wieder trennt. Allerdings hoffe ich durch gezielte, ehrliche und gute Erziehung solch ein Problem von vorneherein auszuschließen."
Nogge: "Es ist sehr schwer sich so etwas vorzustellen, aber es ist niemand davor gefeit, das ihm so etwas passiert. Ich glaube es ist sehr schwer seine eigene politische Meinung auf seine eigenen Kinder zu übertragen. Des weiteren werden die Kinder heutzutage vom Kindergarten bis zur Ausbildung mit der "herrschenden" politischen Meinung beeinflusst! Kein Wunder wenn dann viele Jugendliche gegen die Normen der Eltern rebellieren. Wie ich dann selbst reagieren würde weiß ich jetzt nicht, aber es würde auf keinen Fall meine Zustimmung finden!!!!!!"
Also ich glaube das reicht dann schonmal um die Band als rechts zu bezeichnen.

So, dass wars dann mal wieder und wie immer hoffe ich dass ihr euch den Artikel durchlest und mir dann mailt, was ihr davon haltet.