ZAO - Plattenkritiken

ZAO - The Fear is what keeps us here - CD / Band-Homepage / Ferret Music

Tracklist:

01.) Cancer Eater
02.) Physician Heal Thyself
03.) Everything You Love Will Soon Fly Away
04.) It's Hard Not To Shake With A Gun In Your Mouth
05.) Kingdom Of Thieves
06.) Killing Time 'Till It's Time To Die
07.) There Is No Such Thing As Paranoia
08.) Purdy Young Blondes With Lobotomy Eyes
09.) My Love, My Love (We've Come Back From The Dead)
10.) American Sheets On The Deathbed
11.) A Last Time For Everything

Kritik:

ZAO zählen wohl zu den Mitbegründern des sogenannten Metalcore
und existieren seit mittlerweile über 10 Jahren. In dieser Zeit
war die Band sehr aktiv und hat insgesamt 8 Alben veröffentlicht,
wobei die Band mit ihrem letzten Longplayer bei Ferret Music
gelandet ist, bei denen jetzt auch der neue Longplayer "The Fear
is what keeps us here" erschienen ist.
Aber ZAO sind nicht nur als Mitbegründer des Metalcore bekannt,
sondern auch als eine der bekanntesten christlichen Hardcore-Bands.
Was ich davon halte wisst ihr ja. Habe eigentlich keinen Bock
beim Hören einer Hardcore-CD die ganze Zeit mit christlicher
Scheisse vollgesülzt zu werden. Da bringts auch nichts, dass mir
die Band musikalisch mit ihrer brutalen Mischung aus Hardcore,
Metal und Rock'n'Roll mit gelegentlichen Grind-Einflüssen recht
gut gefällt. Viele Breaks, die meisten Songs im Up-Tempo Bereich,
allerdings hin und wieder auch mit melodischeren Parts, sowie die
raue Stimme zeichnen ZAO aus. Da mir die Texte und Einstellung der
Band mindestens genauso wichtig sind wie die Mucke, kann ich die
Platte definitiv nicht weiterempfehlen. Es gibt haufenweise Bands,
die musikalisch mindestens genauso gut sind, textlich aber nicht so
nerven wie ZAO, denn noch immer gilt: "There's no circle pits in
heaven, that's why we mosh in hell!".
Die Aufmachung der CD sieht zwar sehr nett aus, ist allerdings eher
nervig, da die ganzen Texte nur spiegelverkehrt im Booklet abgedruckt
sind. Die recht kleine Schrift trägt ihr übriges dazu bei, die Lyrics
kaum lesbar zu machen.