Yakuzi - Plattenkritiken

Yakuzi - Thin red line CD / Band-Homepage / Rookie Records

Tracklist:

01.) 7 minutes
02.) Legions
03.) How dare you
04.) In the TV
05.) Karamba joder
06.) Last round
07.) Lie to reach you
08.) Marching on
09.) TV rabbit on cocaine
10.) You gonna sing
11.) Bad tempered cop
12.) Grannie`s friends
13.) Last shot
14.) It`s all written

Kritik:

Yakuzi kommen aus Pforzheim und gründeten sich im Herbst
2001. Nach massig Konzerten veröffentlichte die Band im
Jahr 2004 ihr Debüt-Album "Blow-Jobs" in Eigenregie und
verkaufte davon über 1000 Exemplare. Dadurch wurde wohl
auch Rookie Records auf die Band aufmerksam, welche 2006
schließlich auch den zweiten Longplayer der Band rausbrachte.
Jetzt melden sich die Pforzheimer mit ihrem dritten Album,
wieder auf Rookie Records, zurück.
Die Band und das Label beschreiben die Musik von Yakuzi
als "Trompetenpunk" und das triffts auch recht gut. Trotz
Trompete und Posaune spielt die Band keinen typischen Ska-
Punk. Hier steht der Punk-Rock im Vordergrund und wird
durch Bläser etwas aufgelockert. Die Musik ist insgesamt
sehr melodisch und man merkt, dass die Band wohl gerne
NOFX oder Snuff hört. Bei Songs, in denen die Bläser nicht
so oft zum Einsatz kommen, erinnert mich das Ganze durch
den Gesang auch etwas an Propagandhi. Neben vielen schnellen
und energiegeladenen Stücken, gibts auch mal etwas ruhigere
Nummern, in denen gar Swing-Einflüsse zu erkennen sind.
Yakuzi sind auf ihrem dritten Album sehr abwechslungsreich
und es gibt kaum Songs, die gleich klingen.
Recht gelungen ist hier auch die Aufmachung. Die CD kommt
inkl. schön gestaltetem, umfangreichem Booklet, in welchem
sich die kompletten Songtexte befinden.