Woof - Plattenkritiken

Woof - No Retreat - CD / Horror Business Records

Tracklist:

01.) Nice Guy
02.) What For?
03.) Village Kids
04.) Crazy Wutz Bros.
05.) Worldwide Unrest
06.) Contradiction
07.) Patience
08.) Until I count
09.) What we got
10.) Surrender

Kritik:

Mit ihrer neuen Scheibe haben die Jungs aus Paderborn wohl endlich ihren
eigenen Stil gefunden. Klangen sie bisher doch immer wieder wie die Ami-
Hardcore-Bands, so wirken sie hier wesentlich besser.
Energiegeladener Hardcore mit Schreigesang, der verdammt nach Raised Fist
klingt. Teilweise gehts hier richtig derbe ab, teilweise findet man aber
auch schöne Melodien und somit wird auch für die nötige Brise Abwechslung
gesorgt. Was die Band aber vielen Hardcore-Bands voraus hat ist, dass sie
noch total unverbraucht klingen. Ich hoffe ich bekomme die Band auch mal
live zu sehen, da ich mir vorstellen kann dass die live noch besser abgehen
als hier auf Platte, obwohl man das kaum noch überbieten kann.
Artwork der Platte ist auch ganz gut gelungen. Vor allem das Cover gefällt
mir sehr gut. Nur die Texte hätte man im Bookelt besser abdrucken können
und nicht alles zusammen, so dass es verdammt schwer ist das ganze richtig
zu lesen. Aber solange das der einzige Kritikpunkt an der Platte ist kann
man ja nicht meckern.





Woof - Pride.Passion.Memories - CD / Band-Homepage / Horror Business Records

Tracklist:

01.) Ultra
02.) Smalltown Baredom Fighting
03.) Fucked Up Once, Fucked Up Twice
04.) Stop Telling me
05.) My Misery
06.) Messed Up
07.) Fading
08.) Sharids
09.) Paper World
10.) Be Sure...
11.) Hope, Wish, Pray
12.) Can't take Away
13.) Friday Night
14.) Thrwon Back
15.) Without You

Kritik:

Woof kommen aus Paderborn und gründeten sich im April
1998. In der Zeit ihres bisherigen Bestehens waren die
fünf Jungs auf unzähligen Samplern vertreten und haben
ein Demo, zwei Split-CDs und einen Longplayer veröffentlicht.
Jetzt steht mit "Pride.Passion.Memories" das zweite Album
in den Startlöchern.
Schon der erste Longplayer der Band hat mir richtig gut
gefallen und mit dem hier vorliegenden zweiten Album ist
ihnen sogar nochmal eine Steigerung gelungen. Ultraschneller
Hardcore irgendwo zwischen 90er New-School, Old-School und
modernen Klängen. Ohne Ruhepause werden die 15 Songs in knapp
30 Minuten runtergebrettert. Der Schlagzeuger gibt die komplette
Zeit über Vollgas und durch zwei Gitarren kommt der Sound sehr
druckvoll daher. Dazu gibts einen angepissten Sänger, der jede
Menge Wut im Bauch zu haben scheint. Wow, ich bin begeistert.
Die CD habe ich jetzt sicherlich schon 10 mal gehört und sie
wird definitiv zu keinem Zeitpunkt langweilig. Nochmal eine
klare Steigerung gegenüber ihrem - auch schon sehr gelungenen -
ersten Longplayer.
Auch bei der Aufmachung bleiben keine Wünsche offen. Im
ausführlichen und gut gestalteten Booklet finden sich die
kompletten Songtexte sowie ein Band-Foto.