Watchmaker - Plattenkritiken

Watchmaker - Kill.Fucking.Everyone - CD / Band-Homepage / Earache

Tracklist:

01.) The burden of choice
02.) Catalepsy of fear
03.) Conference call immolation
04.) Maddening Assault
05.) Civic Bloodlust
06.) Great Misleader
07.) Demonically entrenched
08.) Sheathed in blood
09.) The wrong end of living
10.) Multitask suicide
11.) Nihilism and despair
12.) The widening stain
13.) Jesus is coming
14.) Irrational hate soaked fury
15.) Wallet sized dental records
16.) Mildewed death trap
17.) Repent and Perish
18.) Trial by barrage
19.) Steaming pile of outcome measures

Kritik:

Wie lange es die Band Watchmaker schon gibt kann ich leider nicht
genau sagen. Auf jeden Fall hat die Band bisher eine Demo-CD, einen
Longplayer und eine Split-CD rausgebracht. Beim hier vorliegenden
Album handelt es sich um den zweiten Longplayer, der 2003 auf
Willowtip Records erschien. Earache macht diesen Longplayer jetzt
auch in Europa verfügbar.
Musikalisch bekommt man hier 19 Grindcore-Kracher geboten, die
gnadenlos nach vorne losdreschen, dass es eine wahre Freude ist.
Druckvoller Sound, extreme Geschwindigkeit und dazu die kreischende
Stimme des Sängers. Alles passt hier perfekt zusammen. Alle 19
Songs kommen verdammt energiegeladen daher und werden zu keinem
Zeitpunkt langweilig. Verdammt gelungene Platte, die mich auf
Anhieb begeistern konnte.
Cover sieht auch sehr nett aus, allerdings gibts Kritik fürs
Booklet, da dieses ziemlich unübersichtlich daher kommt und
die Texte zu den Songs nicht vorhanden sind bzw. nur teilweise,
dafür aber nicht wirklich gelesen werden können ... das alles
mindert das Hörvergnügen allerdings keinesfalls ...





Watchmaker - Erased from the memory of man - CD / Band-Homepage / Earache

Tracklist:

01.) Dawn Of Indifference / Nuked To Ashes
02.) Oncrushing Advance
03.) Conquering A Dead Planet
04.) Irrevocable Change
05.) Scaffold Of Deception
06.) Gunpoint Stoicism
07.) Bonepile Of False Assumptions
08.) Relentless Post-Mortem Killing
09.) Therapeutic Dirt Nap
10.) Mourning Breath
11.) Failing Upwards
12.) Infidelity's Eyestabbing Unease
13.) Swept From All Existence
14.) Lice Crawling Humanity
15.) Inescapable Melancholy
16.) Visiting Place / Blood Freezing Violence

Kritik:

Mit "erased from the memory of man" haben die "Uhrenmacher" aus Boston
auf Earache ihr drittes Album eingespielt. Die Stilrichtung lässt sich
schwer, aber vielleicht grob als eine Mischung aus Noise/Grindcore/Screamo
beschreiben, je nachdem, wie eng man diese Genres fasst...
Die ersten beiden Songs kommen noch recht straight daher, danach verliert
man sich bald in anonymen, eindimensionalen Stücken welche nicht selten
mit irgendwelchen Störgeräuschen versehen worden sind. Insgesamt also
nicht wirklich "my cup of tea" das Ganze. Zu den Texten kann ich leider
nichts sagen, sie lagen der Promo-CD nicht bei. Es befindet sich
lediglich ein pessimistisches Zitat des deutschen Regisseurs Werner
Herzogs bezüglich des halbdokumentarischen Films "Grizzly Man" (ein
fanatischer Tierschützer und seine Freundin begleiteten 13 Jahre lang
Wildbären und werden dann von einem solchen getötet).
Live könnten "Watchmaker" bei extremer Lautstärke vielleicht unterhaltungswert
besitzen, von wegen "Musik fühlen" und so; aber an einem Sonntagnachmittag,
wenn ich mit einer Tasse Kaffee und ´nem Keks in meiner Bude hocke, fällt
mir kein Grund ein, wieso ich bei einer Auswahl aus verschiedenen Prügel-
Bands gerade Watchmaker auflegen sollte. Positiv erwähnen möchte ich aber
noch das vom Sänger Brian Livoti selbst gezeichnete Artwork.