Victims - Plattenkritiken

Victims - Killer CD / Band-Homepage / Combat Rock Industry

Tracklist:

01.) Victims in blood #5
02.) Fade away
03.) How could I lie?
04.) No reason
05.) Try?
06.) Killing
07.) We're fucked
08.) Destroy and rebuild
09.) The burning fire
10.) Ett svart ar
11.) For a second
12.) Holy shit!
13.) Breaking out
14.) Another me
15.) Bomben har fallit
16.) Silence of the night

Kritik:

Nach drei Releases auf Havoc Records dürften die Victims
hierzulande hinreichend bekannt sein. Die Band kommt aus
Stockholm, Schweden und hat mittlerweile auch schon einige
Jahre auf dem Buckel. Seit ich die Single auf Yellow Dog
Records zum ersten Mal hörte, habe ich die Band 3 bis 4
mal live gesehen und natürlich auch ihren beiden Longplayer
und die Split-LP mit From Ashes Rise unzählige Mal gehört.
Somit gibts hier endlich mal wieder eine Promo-CD, auf die
ich mich richtig gefreut habe.
Und nach dem ersten Hören wurde meine Freude definitiv nicht
enttäuscht. Unglaublich was für eine Power und Wut die 3-köpfige
Band besitzt, da kommen oftmals 5-köpfige Bands nicht ran.
Auf "Killer" gibts 16 mal derben und düsteren D-Beat/Crustcore,
etwas verspielter als bisher aber trotzdem direkt in die Fresse.
Dazu gibts nihilistische Texte gegen die ganze Kacke, von der man
tagtäglich umgeben ist. Wer auf Bands wie bspw. Disfear steht und
die bisherigen Releases von den Victims mochte, wird auch das neue
Album lieben. Der Albumtitel "Killer" ist bei den 16 neuen Songs
Programm. Leider ist nach knapp 25 Minuten alles schon wieder
vorbei, zurück bleibt allerdings ein supergelungenes viertes
Album der Schweden.
Genauso gelungen wie die Musik ist natürlich auch die Aufmachung
der CD. Diese kommt im schicken Digi-Pack inkl. der kompletten
Songtexte.