Verse - Plattenkritiken

Verse - Aggression - CD / Band-Homepage / Bridge 9 Records

Tracklist:

01.) The New Fury
02.) Old Guards, New Methods
03.) Suffering to Live, Scared of Love
04.) Signals
05.) Scream
06.) Story of A Free Man - Chapter One: The End of Innocence
07.) Chapter Two: The Cold Return
08.) Chapter Three: Serenity
09.) Blind Salvation
10.) Unlearn
11.) Earth and Stone
12.) Sons and Daughters

Kritik:

Schon mit ihrem 2004er Debüt-Album "Rebuild" spielten
sich Verse in die Hardcore-Herzen und diesen Platz
sicherten sie sich mit dem zweiten Longplayer "From
Anger and Rage", welcher 2006 erschien. Seither sind
wieder zwei Jahre vergangen und Verse legen mit
"Aggression" ihr drittes Album vor.
Wer die Band kennt, weiss dass der Titel hier auch
Programm ist. Auf "Aggression" gibts zwölf wütende,
aggressive New-School-Hardcore-Songs mit kreischendem
Gesang. Mal gehts gnadenlos nach vorne, im nächsten
Moment wirds ruhiger und es gibt Spoken-Word-Parts.
Trotz der Aggressivität legen Verse auch Wert auf
eingänige Melodien, was sie in den zwölf Songs des
öfteren beweisen. Dazu gibts ziemlich reflektierte,
politische Texte wie sie bei der Art von Musik eher
selten der Fall sind. Wer auf 90er Straight-Edge
Hardcore mit - in diesem Fall - hochpolitischen
Texten steht, kommt an Verse definitiv nicht vorbei.
Wer musikalische Vergleiche braucht, sollte sich an
Bane orientieren.
Im schlichten aber trotzdem sehr gut aussehenden
Booklet gibts natürlich auch die kompletten Songtexte.