Venerea - Plattenkritiken

Venerea - Out in the Red - CD / People like You Records / Starkult Promotion

Tracklist:

01.) Scythe
02.) King of the World of Ideas
03.) Make me Stay
04.) Headfoot
05.) Two sides of a sore
06.) XStatic
07.) People's Problems
08.) Hurrah for the Filth!
09.) Scaredycat
10.) Sm the dancing bear
11.) You should be on Fat
12.) Nightmare on Sesame St.

Kritik:

Nachdem die meisten schwedischen Melody-core bzw. Skate-Punk Bands der ersten Stunde wieder
in der Vesenkung verschwunden sind, hat man seit dem letzten Longplayer "Losing Weight, Gaining
Ground" im Jahre 2001 auch nicht mehr viel von Venerea gehört. Jetzt melden sich die Jungs aber
wieder mit einem neuen Longplayer zurück und zwar auch dem deutschen Label "I used to Fuck People
like you in prison" Records, die auch gleich die anderen Longplayer der Schweden wieder neu
auflegen.
Venerea spielen astreinen Melody-Core und gehen teilweise in Richtung NOFX, was man aber wohl bei
jeder Band sagen kann, die diese Richtung von Punk spielt. Anders als die meisten anderen Bands
dieser Sparte ist Venerea aber keine billige Kopie, was man schon daran merkt, dass sie noch kein
Album auf Fat Wreck Chords, Epitaph oder Bad Taste Records veröffentlicht haben, was man aber von
den meisten anderen Bands dieser Sparte behaupten kann. Venerea sind immer ihren eigenen Weg gegangen
und der wird bei diesem neuen Longplayer konsequent weitergegangen. Teilweise finden sich diesmal
sogar einige Metal-Elemente in den Songs. Ansonsten bekommt man aber gewohnt schnellen Melody-Core
mit schönen Melodien und der nötigen Portion Energie.
Waren anfangs noch die Satanic Surfers meine Lieblinge der schwedischen Melody-Core Szene, so hat
sich das spätestens dann geändert, als ich Venerea das erste Mal live gesehen habe und auch dieser
neue Longplayer bekräftigt mich in der Annahme, dass man Venerea einfach lieben muss. Bleibt nur zu
hoffen, dass die Band jetzt endlich ihr Line-Up gefunden hat und man weiterhin konsequent seinen
Weg geht, damit nochmal ein paar Hammer-Alben folgen werden.