Underoath - Plattenkritiken

Underoath - They're only chasing safety - CD+DVD / Band-Homepage / Golf Records / Solid State Records

Tracklist:

01.) Young and aspiring
02.) A boy brushed red living in black and white
03.) The impact of reason
04.) Reinventing your exit
05.) The blue note
06.) It's dangerous business walking out your front door
07.) Down, Set, Go
08.) I don't feel very receptive today
09.) I'm content with losing
10.) Some will seek forgiveness, others escape
Bonus Tracks:
11.) I've got 10 friends and a crowbar that says you ain't gonna do Jack
12.) The 80's Song
13.) You're so intricate
14.) Smic Tague

Kritik:

Underoath kommen aus den USA und waren mir bis zu dieser
CD nur vom Namen her ein Begriff. Wie lange es die Band
schon genau gibt, weiss ich nicht. Allerdings scheint es
die Band schon 'ne Weile zu geben, handelt es sich doch
hierbei bereits um den 3. Longplayer, der jetzt nochmal
neu aufgelegt wurde.
Underoath bieten auf dem Longplayer 10 Songs, die wohl
irgendwo zwischen New-School-HC, Screamo und Emocore liegen
und hin und wieder durch Metal-Elemente ergänzt werden.
Neben einigen schnellen und nach vorne treiben Songs, gibts
auf dem Album auch einige rockigere Stücke. Dazu gibts
einen Sänger, der zwischen ruhigerem Gesang und Screamo-
Gekreische abwechselt. Weiterhin finden sich in den Songs
auch ein paar Elektro-Einflüsse, wie bspw. Keyboards.
Für mich definitiv nichts besonderes das Album. Kann ich
mir zwar zwischendurch mal anhören, auf Dauer fehlt mir da
aber einfach die Energie und Power hinter den Songs.
Zusätzlich zu den 10 Songs die ursprünglich auf dem Album
waren, gibts hier nochmal 4 weitere Bonus-Songs und der
Wiederveröffentlichung liegt zudem noch eine Bonus-DVD
bei. Auf der DVD gibt ein Tour-Video der Band, ein paar
Live-Clips, einen Video-Clip von 'nem Song und noch
Interviews mit den verschiedenen Band-Mitgliedern.
Was sich auf der DVD schon übel bemerkbar macht, zeigt
sich auch im Booklet. Bei der Band handelt es sich wohl
um eine christliche Hardcore-Band, die vor ihren Konzerten
beten dass alles gut geht und die natürlich auch im Booklet
Gott und Jesus für die Kraft danken. Ich bin wirklich sehr
verwundert wieviele christliche Spinner es doch tatsächlich
in der "Hardcore-Szene" gibt. Hoffe aber doch schwer dass
es nicht genauso viele Hardcore-Anhänger gibt, die diese
Scheisse auch noch ernstnehmen oder unterstützen. In
diesem Sinne: NO GODS, NO MASTERS!!
"No circle pits in heaven so we will mosh in hell" :-)