Uncommon Men From Mars - Plattenkritiken

Uncommon Men From Mars - Longer than an EP, shorter than an album - CD / Band-Homepage / Kicking Records

Tracklist:

01.) Authority Freak
02.) Deadly Prank
03.) The Boy Who Had No Name
04.) Falling Back In Line
05.) Lifetime Bus Stop
06.) Dictionary Man
07.) She´s Quite A Number
08.) Ninja Pebble

Kritik:

Bisher kannte ich die Band Uncommon Men From Mars nur
vom Namen her. Die Band kommt jedenfalls aus Frankreich
und existiert seit etwa 10 Jahren. In dieser Zeit wurden
drei Longplayer, eine Live-CD, diverse EPs und Sampler-
Beiträge veröffentlicht. Jetzt gibts 'ne neue Mini-CD
mit dem humorvollen Namen "Longer than an EP, shorter
than an album".
Musikalisch gibts hier 8x ziemlich melodischen, poppigen
und trotzdem recht flott gespielten Punk-Rock, der mich
etwas an NOFX erinnert. Im Vergleich zu denen bewegen
sich Uncommon Men From Mars aber doch etwas mehr im
Pop-Punk-Bereich ... also irgendwo zwischen NOFX und
Blink 182. Kann ich mir schon ganz gut anhören, aber
wirklich vom hocker reisst mich hier nichts. Solide
gespielter Pop-Punk ohne wirkliche Höhepunkte.
Richtig fett ist dagegen die Aufmachung geworden. CD
kommt im schicken Digi-Pack inkl. sehr umfangreichem
Booklet, welches ziemlich schick gestaltet ist. Neben
einigen Bandfotos gibts darin natürlich auch noch die
kompletten Texte.





Uncommon Men From Mars - Functional Dysfunctionality - CD / Band-Homepage / Kicking Records

Tracklist:

01.) It's all for the greater good
02.) Vampire girl
03.) Quicksand
04.) Bad ideas
05.) Pink Bullets
06.) Get back on your horse
07.) Let it flow
08.) Positive nihilist
09.) Face to the ground
10.) My Life Season 3 Episode 1
11.) Key's in the mail
12.) My white russian

Kritik:

Ist noch gar nicht sooo lange her, als ich an dieser Stelle
die aktuelle EP der Fanzosen besprochen haben. Scheinbar
war die EP nur ein kleiner Vorgeschmack auf den vierten
Longplayer, den ich jetzt vor mir liegen habe. Folglich werde
ich hier auch nichts mehr über die Band-Geschichte schreiben,
wer da mehr wissen will kann sich einfach den Anfang der
letzten Kritik durchlesen ...
Beim musikalischen Aspekt hat sich seit der letzten Kritik
auch nicht viel geändert. Uncommon Men From Mars spielen
astreinen 90er Melodycore mit Pop-Punk Einfluss. Mit "It's
all for the greater god" gehts richtig flott los und der
Song erinnert mich etwas an die Spermbirds, aber gleich beim
zweiten Song pendelt sich die Geschwindigkeit dann eher im
Mid-Tempo Bereich ein und dann erinnert die Musik eher an
NOFX. Aber nicht nur die Musik, auch der Humor in den Songtexten
und Songtitel erinnert an die Band aus San Francisco. Die grösste
Ähnlichkeit hat dabei sicherlich der zwölfte und letzte Song "My
white russian". Mittlerweile höre sich zwar nur noch recht wenig
Melodycore, Uncommon Men From Mars gehören aber sicherlich zu den
besseren Bands dieses Genres.
Aufmachung der CD geht auch in Ordnung. Coverbild erinnert etwas
an die Hammerhead-Figur und im Booklet (das im gleichen Stil wie
das Cover gestaltet ist) befinden sich die kompletten Songtexte.