Tricky Lobsters - Plattenkritiken

Tricky Lobsters - Black songs CD / Band-Homepage / Abandon Records

Tracklist:

01.) Black Songs
02.) God Is Dead
03.) Moto Mojo
04.) One Way Hero
05.) Kick Up A Row
06.) Hate You (For The Sake Of Love)
07.) End Of Story
08.) Sun And Moon
09.) S6xtyn9ne
10.) Soul Shaker
11.) Aband Hope (And Wave Goodbye)

Kritik:

Aus Rostock kommen Tricky Lobster, die wohl schon eine
13-jährige Band-Geschichte auf dem Buckel haben, mir
jedoch mal wieder völlig unbekannt sind. Neben einer
Promo-CD im Jahr 2001, hat die Band drei Alben rausgebracht,
"Black Songs" ist das vierte.
Dass ich von der Band noch nie etwas gehört habe, liegt
wohl daran dass sie nicht unbedingt in der Punk-Szene zu
verorten ist. Zwar gibts hier auch den ein oder anderen
Punk-Einschlag, die Wurzeln liegen aber eindeutig im Rock'
n'Roll der Marke Motörhead. Dreckiger Mid-Tempo Schweinerock
mit verzerrten Gitarren, teilweise sehr Bass-lastig mit
leicht kratzigem Gesang und vielen mehrstimmigen Gesangparts.
Musikalisch irgendwo zwischen Motörhead, Black Sabbath und
Peter Pan Speedrock. Nach dem ersten Hören war ich noch etwas
skeptisch, nach mehrmaligem Hören sind mir aber doch einige
Songs im Ohr hängen geblieben, bspw. "God Is Dead", "One Way
Hero" oder das sehr kitschige "Hate You (For The Sake Of
Love)".
Im Booklet befinden sich übrigens auch die kompletten Songtexte
und ein Band-Foto.