Tony Gorilla - Plattenkritiken

Tony Gorilla - Season of the wolves - CD / Band-Homepage / Horror Business Records

Tracklist:

01.) Killing Time
02.) If I Give In
03.) Rats Get Fat
04.) Eyes Unclouded By Hate
05.) Nothing Changes
06.) Day In Day Out
07.) Sundown
08.) Sick Of You
09.) Oblivion
10.) Saturday Night
11.) Love Me Please
12.) Give Me A Reason
13.) Fragile

Kritik:

Tony Gorilla kommen wohl aus Dortmund und existieren seit
2004, damals allerdings noch mit Drumcomputer. Mittlerweile
hat man einen Drummer gefunden, ein Debüt-Album auf Hulk
Räckorz veröffentlicht (2007) und legt jetzt das zweite Album
nach, mit dem man auf Horror Business Records gelandet ist.
Hahaha, der Name das Labels passt natürlich ganz gut zur Musik
der Band, aber die Musik der Band ist nicht unbedingt das, wofür
das Label normalerweise bekannt ist. Tony Gorilla spielen
nämlich eine Mischung aus Horror-Punk, etwas Metal und dreckigem
Rock'n'Roll, wie man ihn eigentlich aus Schweden kennt. Neben der
Musik erinnert aber vor allem der hohe Gesang des Sängers sehr
stark an Glenn Danzig, den ehemaligen Misfits-Frontmann. Gerade
der erste Song "Killing Time" oder auch "Oblivion" erinnert mich
sehr stark an die Misfits. Das ist zwar nicht unbedingt schlecht,
irritiert mich aber doch etwas. Naja, was solls, sind einige
richtige Hits drauf, aber auch viele Füller. Für mich ganz
angenehme CD um im Hintergrund durchlaufen zu lassen, für mehr
reichts bei mir aber nicht. Hätte auch keinerlei Interesse daran,
die Band mal live zu sehen, stelle ich mir ziemlich belanglos
und langweilig vor. Hahaha, wobei mich natürlich interessieren
würde, ob Tony Gorilla geschminkt auftreten, aber das hoffe ich
mal nicht ...
Super gelungen finde ich dagegen die Aufmachung der CD im schicken
Digi-Pack, alles recht düster und mit umfangreichem Booklet inkl.
den kompletten Songtexten - sehr schön!