Three Chord Society - Plattenkritiken

Three Chord Society - Days of grace - CD / Band-Homepage / 141 Records

Tracklist:

01.) Inhale
02.) Siren Call
03.) Into The Wild
04.) Bullshit Boulevard
05.) Days Of Grace
06.) Procrastinate And Die
07.) Settle For The Storm
08.) On The Brink
09.) Deadman's Gun
10.) As Long As There Is A Light
11.) The Flipside
12.) Ad Nauseam
13.) Exhale

Kritik:

Three Chord Society heisst eine 5-köpfige Band aus Bad Segeberg.
Mir war die Band bisher nicht bekannt und auch die Homepage gibt
nicht viele Infos her. Also keine Ahnung wie lange es die Band
schon gibt, veröffentlicht wurde bisher mindestens ein Longplayer,
bei "Days of grace" handelt es sich jedenfalls um das zweite
Album der Band.
Da ich den ersten Longplayer nicht kenne, kann ich auch nicht
sagen ob sich die Band gross weiterentwickelt hat. Auf ihrem
zweiten Album gibts jedenfalls recht poppigen, etwas melancholischen
Punk-Rock mit leichtem Indie- und Emo-Einschlag. Teilweise mit recht
hohem Tempo vorgetragen, oftmals aber eher im Mid-Tempo-Bereich
anzusiedeln und dazu einige richtig schöne Melodien und Refrains, die
im Ohr hängen bleiben. Recht nervig finde ich allerdings den Gesang.
Bei den schnellen Parts klingts ganz gut, bei den langsameren Parts
(die leider in der Überzahl sind) nervt der weinerliche Emo-Gesang doch
ziemlich. Schade, ich hätte eigentlich so richtig geilen Pop-Punk wie
ihn Dillinger 4 oder Screeching Weasel spielen erwartet und wurde
durch das Gejaule doch ziemlich enttäuscht. Wenn schon Pop-Punk, dann
doch bitte richtig!
CD kommt übrigens inkl. dickem Booklet mit den kompletten Songtexten.