The Vaders - Plattenkritiken

The Vaders - A link to the past - CD / Band-Homepage / Horror Business Records

Tracklist:

01.) Why More?
02.) Resource And Energy
03.) Asking For Action
04.) Made Of Glass
05.) Tomb Of Talking Shit
06.) Bitten The Dust
07.) Keep Up The Good Work
08.) Information
09.) Distrust
10.) Hiber Nation
11.) R.U.H.?
12.) Distance
13.) 1999
14.) The End
15.) Heretics
16.) Directions
17.) On Duty, Forever
18.) Lower Society
19.) Waylayed

Kritik:

Gegründet haben sich The Vaders im Jahr 2000 in
Ibbenbüren und einige von euch dürften vielleicht
durch den ersten Longplayer auf Plastic Bomb Records
auf die Band aufmerksam geworden sein. Dieser erschien
allerdings bereits 2003 und seither ist es etwas ruhig
um die Band geworden ... zumindest was Veröffentlichungen
angeht. Live waren die vier Jungs in den letzten Jahren
allerdings sehr aktiv und jetzt melden sie sich mit
einem neuen Album zurück.
Ehrlich gesagt habe ich den ersten Longplayer der Band
schon ziemlich lange nicht mehr angehört, habe The Vaders
aber immer irgendwie mit Hardcore in Verbindung gebracht.
Vielleicht liegt das daran, dass die Band aus Ibbenbüren
kommt ... nach dem Hören des neuen Longplayers lag ich
da aber entweder total falsch oder die Band hat ihren Stil
über die letzten Jahre komplett geändert. Hier gibts
nämlich 19x hymnenhaften, rauhen Street-Punk mit vielen
Chören. Die Songs bewegen sich meist im Midtempo-Bereich,
manchmal gehts aber auch etwas schneller zur Sache ...
schön eingängig sind die Songs aber in jedem Fall. Dazu
gibts die kratzige Stimme des Sängers, die perfekt zur
Musik passt und jede Menge schöner Melodien. Ich bin
schwer begeistert von der neuen Scheibe und wer auf
melodischen Street-Punk der Marke Rancid steht, sollte
hier auf jeden Fall mal reinhören!
Die CD kommt mit einem aufklappbaren, sehr schön gestaltetem
Booklet, in dem sich neben einem grossen Band-Foto natürlich
auch die kompletten Songtexte befinden.