The Tips - Plattenkritiken

The Tips - High Sobriety - CD / Band-Homepage / Rotlicht Records

Tracklist:

01.) Intro
02.) Mary
03.) Down high
04.) 24 hours
05.) Good to be home
06.) Radio dub
07.) Where the sun
08.) Ammunition
09.) When we write a song
10.) Beautiful sommertime
11.) Sweet girls
12.) They
13.) High Sobriety
14.) Outro

Kritik:
The Tips kommen aus Neuss und existieren noch nicht wirklich
lange. Gegründet wurde die Band 2008, u.a. vom ehemaligen
Gitarristen der Band Fahnenflucht. Zwei Jahre später, 2010,
veröffentlichen The Tips ihre Debüt-EP in Eigenregie und
jetzt folgt der erste Longplayer, für den man mit Rotlicht
Records auch ein passendes Label gefunden hat.
Die Erwähnung von Fahnenflucht ist eigentlich ziemlich unnötig,
da The Tips musikalisch überhaupt nichts mit denen gemeinsam
haben. Hier gibts vielmehr eine Mischung aus Dub, Reggae, Ska
und Rock. Das ganze ist sehr basslastig und kann mit leicht
punkigen Gitarren überraschen. Erinnert stark an Sublime, aber
UB 40 ist gar nicht so falsch. Textlich gehts recht oft ums
kiffen, was ja auch nicht unbedingt verkehrt ist. Also wer den
Sound von Sublime mag oder ruhige Gute-Laune-Musik zum chillen
sucht, der/die dürfte bei The Tips genau richtig sein - der
perfekte Soundtrack für den (leider nicht vorhandenen) Sommer.
Artwork ist auch sehr schick geworden und im umfangreichen
Booklet finden sich die kompletten Songtexte.