The Skatoons - Plattenkritiken

The Skatoons - Einmal Ska und zurück - CD / Band-Homepage / Black Butcher Records

Tracklist:

01.) Das Fadenkreuz
02.)
Liebe versiegt
03.)
Anuschka
04.)
Kotzen
05.)
Schkillz
06.)
Urlaub
07.)
Bier 5 Mark
08.)
Egoisten
09.)
Skank Down
10.)
Die große Liebe
11.)
Alle lieben Ska
12.)
Mein kleines Mädchen
13.)
Tschüss

Kritik:

Die Skatoons kommen aus Hamburg und wirklich lange gibt es die Band noch nicht.
Nachdem man sich im Jahr 1999 gegründet hat, nimmt man gleich im Jahr 2000 ein
Demo-Tape und eine CDR auf, die man dann auch selbst unters Volk bringt. Nach
einigen Besetzungswechseln gibt es jetzt 4 Jahre nach der Gründung auch den
ersten Longplayer der Band.
Musikalisch bekommt man, wie der Untertitel "Hamburg Ska Punk" schon vermuten
lässt, Ska-Punk mit viel Melodie, wo man auch gerne mal das Tanzbein schwingen
kann. Neben den üblichen Ska-Punk Instrumenten wie Trompete und Posaune kommt
auch ein (oder eine, keine Ahnung) Percussion und ein Piano zum Einsatz. Auch
wenn der Band mit "Alle lieben Ska" ein wirklicher Hit gelungen ist, fehlt mir
bei den Songs einfach was neues. Klingt zwar ganz gut, aber auf Dauer wird das
Ganze etwas langweilig und somit ist das für mich nur eine unter vielen Ska-
Punk-Platten, allerdings eine unter wenigen deutschsprachigen Ska-Punk-Platten.
Aufmachung ist dafür ganz gut gelungen und neben den Texten zu den Songs und
Kontakt-Möglichkeiten zu Band und Label findet man auch von jedem Band-Mitglied
(sind ja immerhin 6 Mitglieder) ein Foto.





The Skatoons - Am Arsch die Räuber - CD / Band-Homepage / Elmo Records

Tracklist:

01.) Die Skatoons sind da
02.)
Endlich Sommerzeit
03.)
Hauptsache blond
04.)
Euer Lied
05.)
Scheiße
06.)
Fallerie
07.)
Nix Kapiert
08.)
Kannst du sie sehen
09.)
Kurz geschoren
10.)
Spät dran
11.)
Julika
12.)
Skinhead ohne Bart
13.)
Arthur
14.)
Tränen für dich
15.)
Jazztoons

Kritik:

Nach ihrem Debüt-Longplayer im Jahr 2003 ist mittlerweile
einige Zeit vergangen und jetzt legen die Hamburger mit
"Am Arsch die Räuber" ihren zweiten Longplayer vor. Mit
Elmo Records haben die Hamburger für das neue Album übrigens
auch ein neues Label gefunden.
Wie der Name der Band schon vermuten lässt, gibts hier tanzbaren,
partytauglichen Ska-Punk. Sehr eingängig und voller Energie
verbreitet die Band in den 15 Songs jede Menge gute Laune.
Neben Texten voll Humor und Ironie gibts diesmal auch ein
paar klare Statements gegen rechte Vollidioten ("Nix kapiert"
und "Kurz geschoren"). Das zweite Album der Hamburger macht
vom ersten Song an verdammt viel Spass und läd zum mitsingen
und tanzen ein. Auch wenn ich nicht der große Ska-Hörer bin,
gefällt mir dieses Album richtig gut ... um einiges besser als
der erste Longplayer. Wer auf Ska-Punk mit anspruchsvollen
Texten steht, sollte die Band auf jeden Fall mal anchecken.
Zur Aufmachung der CD kann ich leider nicht viel sagen, da
ich hier nur eine selbstgebrannte Promo-Kopie ohne Booklet
bekommen habe ...



The Skatoons - High Noon am Hansaplatz - CD / Band-Homepage / Rotlicht Records

Tracklist:

01.) Vollgas
02.) Hitmachine
03.) 's reicht
04.) Pornostar
05.) Spiel mit mir
06.) Freude
07.) Idee 13
08.) Skinhead Mädchen
09.) Das Licht
10.) Wer's glaubt
11.) Ganz egal
12.) Bis ans Ende
13.) Das Leben ist schön
14.) Geben zum Leben
15.) Western Ska

Kritik:

Als ich mir gerade die alten Reviews der Skatoons
angeschaut habe, habe ich mit erstaunen festgestellt,
dass ich wohl jedes Album der Hamburger besprochen
habe. Jetzt gibts also Album Nummer Drei auf dem
neuen (bandeigenen??) Label Rotlicht Records.
Hahaha, beim Durchlesen der letzten beiden Plattenkritiken,
die ich über die Skatoons CDs geschrieben habe, ist mir
auch aufgefallen dass ich beide Alben seit dem Besprechen
nie wieder angehört habe, und das obwohl mir das letzte
Album scheinbar recht gut gefallen hat. Wie es dazu kam,
kann ich mir beim Hören des dritten Albums gar nicht mehr
vorstellen, vielleicht sollte ich Album Nr. 2 mal wieder
anhören und schauen obs mir immer noch gefällt. "High Noon
am Hansaplatz" kann ich jedenfalls nicht viel abgewinnen.
15x langweiligen Ska-Pop-Punk, der mich manchmal entfernt
an die Ärzte mit Ska-Einschlag erinnert. Deutschsprachige
Ska-Punk-Bands kenne ich ausser Rantanplan und den nicht
mehr existierenden No Respect kaum welche, mit den beiden
genannten können die Skatoons aber nicht verglichen werden,
sind letztere doch wesentlich Ska-lastiger.  Bei der Kritik
des letzten Albums habe ich die Texte als "voll Humor und
Ironie" und "anspruchsvoll" bezeichnet, das kann ich nach
"High Noon am Hansaplatz" allerdings nicht bestätigen, den
Song "Pornostar" finde ich bspw. völlig unwitzig und eher
peinlich ...
Die Aufmachung der CD ist dagegen Top. Diese kommt inkl.
dickem Booklet, das im Western-Stil gestaltet ist und neben
Band-Fotos auch die kompletten Songtexte enthält.