The Peepshows - Plattenkritiken

The Peepshows - Refuge for Degenerates - CD / Burning Heart Records / Gordeon Music Promotion

Tracklist:

01.) In the dirt
02.) Midnight Angles
03.) Gimme Bullets
04.) Monochrome 76
05.) Nailed to the Ground
06.) Count me out
07.) Between a rock and a hard place
08.) My soul's descent
09.) Self degraded
10.) Where the roads have no end
11.) Muddy waters
12.) When I fall

Kritik:

Waren die Peepshows aus Schweden doch bisher immer eine Institution in Sachen
Punk'n'Roll der rotzigen Sorte, so hat sich doch schon mit dem letzten Album
ein Wandel in die etwas poppigere und melodischere Richtung bemerktbar gemacht.
Wer jetzt dachte, dass das nur ein Experiment war, der wird sich jetzt wundern,
denn diese Entwicklung wird auch mit der neuen Platte konsequent weitergegangen
und somit geht die Platte jetzt total in die Pop-Punk-Richtung und hat mit
Punk'n'Roll so gut wie nichts mehr am Hut.
Was mir an der Platte aber auf jeden Fall positiv auffällt ist die Tatsache,
dass die Orgel, die bei den letzten Platten immer mal wieder benutzt wurde jetzt
in allen Songs vorhanden ist. Das hebt die Peepshows auf jeden Fall im Sektor
der Pop-Punk Bands etwas hervor, da der Rest doch ziemlich gleich klingt.
Also wirklich schlecht finde ich die Platte nicht und wie das Cover schon zeigt
ist die Platte vor allem für eine lange Autofahrt geeignet, aber ist leider nur
Durchschnitt, nicht besser und nicht schlechter. Wenn ich ehrlich bin haben mir
die Peepshows als Punk'n'Roller besser gefallen.