The Path of Resistance - Plattenkritiken

The Path of Resistance - Can't stop the truth - CD / Band-Homepage / Victory Records

Tracklist:

01.) Can't Stop The Truth
02.) What Propaganda Hides
03.) Against The Gale
04.) Promethean
05.) Into Emptiness
06.) Haunted
07.) Best Of My Best
08.) Blood Trail
09.) The Mission
10.) Occulted Hand
11.) At Full Strength
12.) Intro
13.) That Golden Day

Kritik:

The Path of Resistance dürften sicherlich einigen unter euch
bekannt sein. Gegründet wurde die Band im Jahr 1996 nach einem
Auto-Unfall der Straight Edge Band Earth Crisis. Bei diesem
Unfall wurde der Drummer so schwer verletzt, dass er erstmal
nicht spielen konnte. Daraufhin beschlossen die restlichen
Band-Mitglieder ein neues Projekt zu starten und The Path of
Resistance war geboren. 9 Jahre nach ihrer letzten Veröffentlichung
meldet sich die Band jetzt mit einem neuen Longplayer zurück,
der auch wieder auf Victory Records erscheint.
Musikalisch hat sich nach all den Jahren nicht viel geändert.
Nach wie vor spielen The Path of Resistance moshigen NYHC mit
starkem Old-School-Einfluss, hier und da durch Metal-Elemente
angereichert. Das ist definitiv kein Metal-Core, liegen die
Wurzeln der Band doch eindeutig im Hardcore, was auch gut
rauszuhören ist. Schneller Old-School-HC gepaart mit heftigen
Mosh-Attacken und natürlich dürfen auch Breaks nicht fehlen.
Zusätzliche Power bekommt die Band durch ihre drei (!!!)
Sänger, welche sich beim Gesang abwechseln.
Die Aufmachung der CD geht auch in Ordnung, wobei ich das Cover
doch etwas lächerlich finde. Im dicken Booklet finden sich neben
einigen Band-Fotos auch die kompletten Texte. Noch lächerlicher
als das Cover kommt dann allerdings die Gruß-Liste daher, in
der sich Zeilen wie "God, for blessing me with the ability and
the opportunity to create music" oder "Thanks be to God. Amen".
Wieder irgendwelche christlichen Hardcore-Spinner mehr, die kein
Mensch braucht ...