The Nomad Riders - Plattenkritiken

The Nomad Riders - 333 is the number of my baby - 7" / PK Muzik

Tracklist:

Seite A:
01.) Psalm 1
02.) Shake me, babe

Seite B:
01.) I like to pray
02.) Criminal Tango
03.) Baby's gone

Kritik:

The Nomad Riders kommen aus Ostsachsen und zwar aus der Nähe von Bautzen. Das hier ist ihre
erste Single, die im Jahre 2000 erscheinen ist. Sie selbst bezeichnen ihre Musik ganz einfach
als Holterdipoltergospeldelicbluesbeatpunk.
Und genau das trifft den Punkt. In eine Schublade stecken kann man die Band sicherlich nicht.
In ihrer Musik findet man wohl Element aus allen verschiedenen Musik-Richtungen, wobei der
Trash wohl etwas Überhand gewinnt. Mal beginnt ein Song mit schönen Blues (wobei hier die
Stimme des Sängers die nötige Glaubhaftigkeit verleiht), um dann auch wieder ganz schnell
etwas rockigere Töne anzuschlagen, was den Jungs auch ganz gut steht. Auch wenn die Ähnlichkeit
nur sehr gering ist, erinnert mich die Band doch etwas an TITO & TARANTULA.
Mir ist klar, dass sich bei dieser Single die Meinungen spalten werden. Ich für meinen Teil
finde die Single klasse und euch kann ich nur raten, die Single mal anzutesten, da man die Musik
mit Worten nicht wirklich ausdrücken kann.





The Nomad Riders - Softer than Satan - 10" / PK Muzik

Tracklist:

Seite A:
01.) Blue Velvet (Softer than Satan)
02.) I got a woman
03.) Stoner isn't Rock (It's the name of my Dog)
04.) Barnrock, Baby!

Seite B:
01.) Why don't u love me?
02.) Oh Yeah!
03.) Bruce Lee vs. The Apeman
04.) Highway to Heaven

Kritik:

Nach ihrer Single "333 is the number of my Baby" aus dem Jahre 2000 melden sich die Nomad
Riders aus Ostsachsen mit ihrer 10" auf PK Muzik zurück.
Geändert hat sich nicht viel. Die Jungs sind ihrem Sound aus Blues, Jazz, 70er/80er Rock'n'Roll
und Trash treu geblieben und sind ihren Weg konsequent weiter gegangen. Empfangen wird man auf
der 10" zuerst einmal mit einem gesprochenen Intro, was mir sehr gut gefällt, um danach dann wieder
dort weiter zu machen, wo man mit der Single aufgehört hat. Insgesamt 8 Songs findet man auf der
10", die alle in keine Schublade gepresst werden können. Wie auch bei der Single überwiegt
meistens wieder der Trash, der diesmal aber nicht ganz so rockig rüber kommt, was der Musik aber
gut tut. Schöne Melodien, eine klasse Stimme des Sängers und vor allem die schönen Gitarren runden
das Bild ab und geben den Nomad Riders ihre Eigenständigkeit und Vielseitigkeit.
Dickes Lob gibt es diesmal auch für die Aufmachung. Schönes Klapp-Cover, was man bei einer 10"
sehr selten findet. Hier wurden keine Kosten gescheut. Die 10" ist auf 400 Exemplare limitiert
und handnummeriert.
Wem die Single gefallen hat, dem wird auch die 10" gefallen. Wer die Band nicht kennt, der sollte
sich vielleicht erstmal die Single zulegen, um selbst zu urteilen, ob er mit dieser Musik etwas
anfangen kann. Wie schon die Single finde ich auch die 10" gelungen.