The Mahones - Plattenkritiken
The Mahones - The black irish - CD / Band-Homepage / Whiskey Devil Records

Tracklist:

01.) A Great Night On The Lash
02.) Ghost Of A Whiskey Devil
03.) The Wild Rover
04.) A Pain From Yesterday
05.) The Blood Is On Your Hands
06.) Girl With Galway Eyes
07.) The Shamrock Shore
08.) Give It All Ya Got (Or Forget About It)
09.) Lord Of The Dirty Hordes
10.) Whiskey Under The Bridge
11.) Paint The Town Red 2010 (Bonus Track)
12.) Here Comes A Regular (Bonus Track) 

Kritik:

The Mahones kommen aus Ontario/Kanada und existieren schon
ziemlich lange. Gegründet wurde die Band bereits 1990 und
die hier vorliegende "The black irish" CD ist bereits der
sechste Longplayer der Band. Daneben gibts noch zwei Live-
CDs, zwei Compilation CDs und diverse Singles. Trotz der
Veröffentlichungsflut und dem langen Bestehen der Band, ist
das hier das erste Album, das ich von ihnen höre.
Der Titel der CD lässt es schon vermuten, die Herkunft der
Band eher nicht - The Mahones spielen Irish Folk-Punk. Die
Songs sind grösstenteils ziemlich eingängig, besitzen mal einen
etwas grösseren, mal einen etwas kleineren Punk-Einschlag und
sind sehr melodisch. Musikalisch bewegt sich das Ganze irgendwo
zwischen The Clash, The Real McKenzies, Flogging Molly und
den Pogues. Wie man es bei dieser Musik erwartet, gibts rauen,
Whiskey-getränkten Gesang und auch in den Songtexten ist
Whiskey des öfteren ein Thema. Tja, ich bin kein grosser Freund
von Irish Folk-Punk und daran ändern auch The Mahones nichts.
Als Hintergrundmusik geht die Band zwar klar, aber ich würde
wohl nie auf die Idee kommen, mir eine Platte von ihnen zu kaufen
oder ein Konzert zu besuchen. Wer allerdings auf die Pogues oder
auch Flogging Molly steht, wird vielleicht auch hier Gefallen
finden.




The Mahones - Angels & devils - CD / Band-Homepage / Whiskey Devil Records

Tracklist:

01.) Shakespeare Road
02.) Angels & Devils
03.) Spanish Lady
04.) Medley in E minor:
a. Cruel Of Turf
b. The Pigeon On The Gate
c. The Battle Of Aughrim
05.) Angel Without Wings/Merry Christmas Baby
06.) The Waiting
07.) The King Of Copenhagen
08.) Past The Pint Of No Return
09.) Medley in D minor:
a. The Connaught Man's Rambles
b. Christmas Eve Reels
c. Johnny's On Fire
10.) Whiskey Train
11.) The Revolution Starts Now
12.) Makes No Sense At All
13.) Tin Soldiers

Kritik:

Wow, The Mahones aus Kanada treiben jetzt schon seit über
23 Jahren ihr Unwesen und sind nach wie vor sowohl live als
auch was Veröffentlichungen angeht sehr aktiv. Mit "Angels
& Devils" gibts mal wieder einen neuen Longplayer - wenn ich
richtig informiert bin ist das bereits ihr siebtes Album,
allerdings erst das zweite das ich zu hören bekomme.
Tja, musikalisch hat sich seit dem letzten Album nicht allzuviel
geändert, aber davon ist wahrscheinlich auch niemand ausgegangen.
Nach wie vor gibts hier richtig melodischen und eingängigen 
Irish Folk-Punk oder wie auch immer man das nennen möchte.
Irgendwo zwischen traditionellem Irish Folk mit Akkordeon,
Banjo und Mandoline und rotzigen Punk-Rock-Klängen wird hier
ordentlich gerockt und man bewegt sich teilweise in atemberaubenden
Geschwindigkeiten. Neben den bereits genannten Instrumenten kommt
auch mal eine Geige oder eine Flöte zum Einsatz und auch wenn mich
diese Instrumente bei den meisten Songs eher nerven, passen sie bei
den Mahones perfekt zur energiegeladenen Musik. Wie es sich bei
dieser Art von Musik gehört gibts schön rauen, Whiskey-getränkten
Gesang, der hin und wieder auch von einer Sängerin unterstützt
wird. Richtig toll klingt das bspw. bei "Angel Without Wings/
Merry Christmas Baby", bei dem sich die beiden Stimmen abwechseln.
Diesmal sind mit Jake Burns (Stiff Little Fingers), Greg Keelor
(Blue Rodeo) oder Ken Casey (Dropkick Murphys) auch wieder ein
paar Gastmusiker am Start und mit "Tin Soldiers" gibts zum Schluss
auch noch einen Stiff Little Fingers Cover-Song. Irgendwie konnte
ich mit dem letzten Album der Band nicht sonderlich viel anfangen,
dafür geht mir das neue aber ziemlich gut rein und neben den
DREADNOUGHTS sind die Mahones für mich eine der wenigen Bands in
diesem Genre, die mir gefallen. Also wer auf DREADNOUGHTS, THE
POGUES oder THE REAL MCKENZIES steht, muss die Kanadier unbedingt
mal auschecken, falls nicht sowieso schon geschehen.
Etwas zu meckern habe ich lediglich bei der Aufmachung. Zwar kommt
die CD im schicken, aufklappbaren Digi-Pack, allerdings finde ich
das Cover ziemlich beschissen und die Tatsache dass überhaupt keine
Texte mit abgedruckt wurden, finde ich auch schade. Hier hätte man
sich ruhig etwas mehr Mühe geben können!