The Last Cause - Plattenkritiken

The Last Cause - Step Ahead E.P. - MCD / Band-Homepage

Tracklist:

01.) Finally Back
02.) Welcome! Frustrated Heart
03.) Fight Song No. 1
04.) Politics
05.) Guestlistsurfing and Backstagehopping does not stand for Hardcore especially not for being Straight Edge asshole!

Kritik:

The Last Cause kommen aus Waldshut und existieren seit Sommer 2002.
Soweit ich weiss hat die Band bereits 2004 ein Demo-Tape mit 9 Songs
veröffentlicht. Ein Jahr später legen sie jetzt mit dieser 5-Song-CD
ein neues Demo vor. Der kommende Longplayer wird dann auf Striving
for Togetherness Records erscheinen.
Musikalisch gibts hier astreinen Hardcore. Wütender und angepisster
Old-School-HC, fernab von der ganzen Proll-Scheisse die in der HC-
Szene immer weiter im Kommen ist. Stattdessen wird hier die Wut
rausgeschrien und das ist auch das, was Hardcore meiner Meinung nach
ausmacht. Textlich gehts sowohl persönlich als auch kritisch zur Sache
und die 5 Songs sind in knapp 7/8 Minuten auch schon wieder vorbei.
Aufmachung ist auch sehr nett geworden. Gepresste CD inkl. Textblatt,
auf dem sich neben den Texten auch ein Foto der Band befindet.
Insgesamt eine verdammt gelungene Scheibe, die übrigens bei der Band
für 4,- Euro (inkl. Porto) bestellt werden kann. Ich bin sehr gespannt
auf den Longplayer ...





The Last Cause - Life vs. Tragedy - CD / Band-Homepage / Striving for Togetherness Records

Tracklist:

01.) Hero
02.) The Unavoidable Liars Blues
03.) Your Arrogance
04.) Just Me/ Life´s a ...
05.) Heard Enough
06.) OJ Aka Shithead
07.) Dead Serious Sucks
08.) Finally Back
09.) When I Remember This Day
10.) Get Your Claws Off My Neck
11.) Mommy
12.) Still Hate
13.) Hellbilly Stomp
14.) The Force
15.) Guestlistsurfing + Backstagehopping ...
16.) Whole lotta pennies
17.) Moshtank
18.) The great freezing
19.) Trapped
20.) Broken hero

Kritik:

Die seit mittlerweile vier Jahren existierende Band aus Waldshut
legt knapp ein Jahr nach dem Release ihres letzten Demos jetzt
endlich ihren ersten Longplayer vor. Auch ihre letzte Demo-CD
wurde über Striving for Togetherness vertrieben, daher liegt es
nahe dass auch dieser Silberling auf diesem Label erscheint.
Der angepisste Old-School Hardcore mit viel NYHC-Einflüssen weiss
vom ersten Song an zu überzeugen. Energiegeladen, druckvoll und
mit gelegentlichen New-School-Einflüssen, geht die Band kräftig
noch vorne los und bringt trotzdem viele Melodien in die Songs
ein. Klingt wie eine unverbrauchte Mischung aus Sick of it All,
Cro-Mags, Negative Approach und SS Decontrol, sehr geil! Schnelles
Geprügel auf das Schlagzeug und punkige Gitarrenriffs runden
die Sache ab. Nach dem gelungenen letztjährigen Demo waren die
Erwartungen bei mir entsprechend hoch, die Band kann sie mit ihrem
ersten Longplayer aber auf jeden Fall erfüllen. Rundum gelungenes
Debüt-Album.
Auch die Aufmachung geht in Ordnung, wenn die Band nur eine andere
Schrift gewählt hätte. Mit der verwendeten Schriftart sind die im
Booklet abgedruckten Texte leider nur schwer zu entziffern.