The Green River Burial - Plattenkritiken
The Green River Burial - Separate & coalesce - CD / Band-Homepage / Bastardized Recordings

Tracklist:

01.) Cold Sweat
02.) No Tomorrow, No Regrets
03.) Colossus
04.) Loose Lips
05.) The Big Rip
06.) Bullsharks
07.) Sink Ships
08.) Matriarch / Utopia
09.) L'Étranger
10.) The, I Am
11.) Reinvent The Real

Kritik:

The Green River Burial kommen aus Frankfurt am Main und existieren
seit knapp 5 Jahren. Gegründet wurde die Band im Jahr 2008 und in
den darauffolgenden zwei Jahren erschien das Demo und dann auch
direkt eine EP. Mit "Separate & coalesce" steht jetzt der erste
Longplayer der 4-köpfigen Band in den Startlöchern.
Musikalisch gibts hier eine recht bruale Mischung aus Metalcore und
NY-Hardcore mit einem fetten Grind-Einschlag. Fette, metallische
Gitarren-Riffs und massive Beatdownparts paaren sich mit heftigem
Gegrunze und als klassischen Metalcore würde ich das Ganze nicht
bezeichnen wollen. Dafür scheinen die Jungs zu sehr vom NYHC beeinflusst
zu sein. Ausserdem passen da auch die ultraschnellen Grind-Attacken,
die sich in regelmäßigen Abständen einschleichen auch nicht so
richtig ins Bild. Irgendwo zwischen den RYKERS, STICK TO YOUR GUNS
oder gar TERROR können mich die Frankfurter hier leider überhaupt
nicht überzeugen. Dafür sind die Songs viel zu durchschnittlich und
einfallslos - absolut keine Höhepunkte und auch nach mehrmaligem
Hören ist bei mir nichts hängengeblieben ...
Die CD kommt im schicken, recht düster gestalteten Digi-Pack inkl.
Band-Foto und Booklet mit den kompletten Songtexten daher.