The Ghost of a Campaigner - Plattenkritiken
The Ghost Of A Campaigner - Anthropomorphic - CD / Band-Homepage / Selbstproduziert

Tracklist:

01.) Fire and forget
02.) Clients
03.) Kansas City shuffle
04.) Prom night
05.) Anchors
06.) Lambs and Lions
07.) Inaya
08.) Anthropomorphic
09.) There ain't no real ones left
10.) No retreat, no surrender
11.) Muscles from brussels

Kritik:

Erneut eine Band von der ich bis zu dieser CD noch nie
etwas gehört habe, die es aber wohl auch noch nicht sooo
lange gibt. The Ghost Of A Campaigner kommen aus Köln
und haben ihr erstes 3-Track-Demo 2009 veröffentlicht.
Jetzt steht mit "Anthropomorphic" der erste Longplayer in
den Startlöchern, der in Eigenregie aufgenommen, produziert
und veröffentlich wurde.
Hahaha, ich muss sagen dass ich den Bandnamen auf dem Cover
der CD nicht hätte lesen können, wenn ich ihn nicht schon
auf dem beiliegenden Promo-Zettel gesehen hätte. Sieht für
mich auf den ersten Blick (alleine wegen dem Band-Schriftzug
und natürlich auch dem Albumtitel) nach Grindcore oder Death-
bzw. Blackmetal aus, aber das stimmt nur zum Teil. Einflüsse
aus genannten Genres sind ganz klar vorhanden, aber auch
starke Hardcore-Einflüsse sind rauszuhören. Die Songs sind
allesamt richtig schnell und es wird gnadenlos nach vorne
Geknüppelt, unterstützt von einem grunzenden Sänger. Etwas
aufgelockert wird das Ganze durch gelegentliche Breakdowns,
die langsamere Parts mit klarerem Gesang oder auch mal Mosh-
Attacken einleiten. Ich bin tatsächlich positiv überrascht
von der CD. Hatte keine grossen Erwartungen aber die 11 Songs
sind sehr energiegeladen und versprühen eine enorme
Aggressivität. Wer auf Highspeed-Metal im Stil von Slayer
oder Kreator steht und auch NYHC nicht abgeneigt ist, sollte
hier mal reinhören ...