The Dehumanizers - Plattenkritiken

The Dehumanizers - The first five years (of drug use) Anthology - DCD / Band-Homepage / P.I.G. Records

Tracklist:

CD 1:
01.) Godmen of the Future
02.) Everybody Fight
03.) Grandma, I'm a Drug Fiend
04.) Kill Lou Guzzo
05.) Tough Luck
06.) Sing Thru Me
07.) Television
08.) Fuck Off
09.) Again Alone into 'Instrumental Break' & 'Can't Sleep'
10.) Down on You
11.) Tatered Bass Solo into End of Time
12.) Planet of the Apes
13.) Renegade Smurf
14.) Should've Went To (Shu du Vua)
15.) Stay Away
16.) Chemical Death
17.) Need a Fix
18.) Mow-Em Down
19.) We've Landed

CD 2:
01.) Intro
02.) Infra back porch blues
03.) The irrational coffee break
04.) Fuck off
05.) Chemical death
06.) Need a fix
07.) Stay away
08.) Cigarette death
09.) Renegade smurf
10.) Halpipe
11.) Dehumarap
12.) Please be quiet (You dicks!!!)
13.) Should've went to (Shu du vua)
14.) Again alone into 'instrumental break'
15.) Can't sleep
16.) Down on you
17.) Planet of the apes
18.) Grandma I'm a drug friend
19.) Tatered bass solo into 'end of time'
20.) Mow-em down
21.) Just a dream

Kritik:

The Dehumanizers kommen wohl aus Seattle und waren
als Band hauptsächlich in den 80ern aktiv. 1984
gegründet veröffentliche die Band eine Single und
drei Longplayer, um sich nach fünf Jahren auch schon
wieder aufzulösen. Scheinbar hat sich die Band jetzt
wieder zusammengefunden, zumindest sind auf ihrer
MySpace-Seite zwei anstehende Konzerte gelistet.
Auf der hier vorliegenden Doppel-CD befinden sich -
wie der Titel vermuten lässt - insgesamt 40 Songs
aus den Jahren 1984 bis 1990. Die ausgewählten Songs
auf der ersten CD kommen hauptsächlich von den ersten
beiden Releases der Band, der "Kill Lou Guzzo" EP
und dem "End of Time" Album. Von den letzten beiden
LPs gibts nur noch je einen Song. Auf der zweiten CD
befinden sich dann diverse Live-Aufnahmen und andere
rare Aufnahmen sowie ein bisher unveröffentlichter
Song. Musikalisch gibts - zumindest auf der ersten
CD - arschtretenden 80er Hardcore-Punk mit leichtem
Metal-Einschlag und jeder Menge Wut im Bauch. Die
Songs wechseln zwischen Mid-Tempo Parts und schnelleren
Attacken, The Dehumanizers sind aber zu jeder Zeit sehr
energiegeladen. Die 19 Songs auf der ersten CD gehen
mir richtig gut rein ... enttäuscht bin ich dagegen
von der zweiten CD, die hätte man sich meiner Meinung
nach sogar komplett sparen können. Zum einen ist die
Sound-Qualität der Aufnahmen auf der zweiten CD nicht
sonderlich gut und zum zweiten gibt sich die Band hier
auch wesentlich experimenteller, was mir bei dieser
Musik allerdings überhaupt nicht gefällt ...
Loben muss ich an dieser Stelle auf jeden Fall noch die
gelungene Aufmachung. Die Doppel-CD kommt inkl. einem
richtig dicken Booklet, in welchem sich neben
ausführlichen Linernotes zur Band und den Releases
auch noch die kompletten Songtexte befinden. Zudem
gibts auch noch Cover-Abbilungen ihrer Veröffentlichungen
... sehr schön!