The Dead Class - Plattenkritiken
The Dead Class - Stick - CD / Band-Homepage / Antipop Records

Tracklist:

01.) Be afraid
02.) Other side of you
03.) Dirty dick
04.) Pulse and a heartache
05.) Best fighter in the town
06.) Dead end
07.) Confession of a dying man
08.) Euphobia
09.) Guess
10.) Mrs. Donkey
11.) Up for the underdog

Kritik:

So wirklich lange scheint es die Band aus Irland noch nicht
zu geben, trotzdem haben The Dead Class bereits zwei Longplayer
und eine 7" veröffentlicht. Gegründet haben sie sich wohl
irgendwann Anfang / Mitte des neuen Jahrtausends und seither
war die Band sehr aktiv, ich persönlich höre hier aber zum
ersten Mal etwas davon.
Bei "Stick" handelt es sich jedenfalls um den dritten Longplayer
der Band und was das Trio hier abliefert ist nicht leicht in Worte
zu fassen. The Dead Class bewegen sich irgendwo zwischen Punk-Rock,
Folk, Hardcore, Funk, Ska und Pop. Die 11 Songs sind total
abwechslungsreich, mal gehts schnell nach vorne in bester 80er
Hardcore-Tradition, mal wird etwas ruhiger und es kommt ein
Saxophon oder ein Piano zum Einsatz. Man weiss hier nie genau was
einen im nächsten Song erwartet und das macht die Band so interessant.
Gerade die Stimme erinnert mich manchmal stark an Jello Biafra und
auch die Musik ist der späteren, etwas experimentelleren Phase der
Dead Kennedys nicht unähnlich. Die drei Musiker kommen wohl aus
völlig verschiedenen Musikrichtungen und das hört man der Musik hier
auch definitiv an. Die gemeinsame Grundlage ist wohl einfach die Idee,
schnelle und energiegeladene Musik mit hoher Eingängigkeit und vielen
verschiedenen Einflüssen zu machen und das ist der Band hier auch sehr
gut gelungen!
Hahaha, also wenn die Artworks der bisherigen Veröffentlichungen der
Band genauso schrecklich waren wie die hier, dann weiss ich warum ich
bisher von The Dead Class noch nie etwas gehört habe ... würde ich die
Band nicht kennen, würde ich alleine wegen dem hässlichen Cover nie
auf die Idee kommen hier mal reinzuhören.