The Creetins - Plattenkritiken

The Creetins - (The) city screams my name - CD / Band-Homepage / Roadrunner Records

Tracklist:

01.) High Old Time
02.) Two Lights In 79
03.) Never-Ending Vertigo
04.) Electric Boy
05.) Where Did Our Hate Go?
06.) The Kids (Outta Time)
07.) Synthetic Girl
08.) Relapse Into Sin
09.) Sharpen Your Knife
10.) The Spirit Is Willing
11.) Remain A Stranger
12.) Charade
13.) You Owe Me Nothing

Kritik:

Mit The Creetins gibts eine etwas untypische Veröffentlichung
auf Roadrunner Records. Die Band gründete sich im Jahr 1996,
wobei die drei Band-Mitglieder alle zwischen 15 und 16 Jahre
alt sind. Neben dem Debüt-Album im Jahr 2001 hat die Band
bisher einen weiteren Longplayer sowie eine Single und eine
Split-Single mit Voice of a Generation (alles auf Vitaminepillen
Records) veröffentlicht. Mit ihrem dritten Longplayer feiern
sie gleichzeitig ihr Debüt auf Roadrunner Records.
Untypisch für das Label ist die Veröffentlichung deshalb, weil
Roadrunner Records hauptsächlich für Metal oder Metalcore-Bands
bekannt ist. The Creetins passen definitiv nicht in diese
Schublade, machen sie doch melodischen Punk-Rock mit starkem
Rock'n'Roll Einfluss. Die Band kommt extrem melodisch und
eingängig daher, besitzt aber trotzdem einen gewissen Rotz.
Musikalisch passt wohl der Vergleich zu Face To Face, wobei
sicherlich auch die Ramones oft gehört wurden. Zwar bekommt
man auf dem neuen Longplayer nicht wirklich viel Innovation
geboten, durch die einprägsamen Refrains und den dadurch
entstandenen Mitsing-Faktor weiss das Album trotzdem zu
gefallen und macht vom ersten Song an verdammt viel Spass.
Wer auf melodischen Punk-Rock steht, sollte die Band auf
jeden Fall mal antesten ...