The Beatdown - Plattenkritiken

The Beatdown - s/t - CD / Band-Homepage / Leech Redda

Tracklist:

01.) It's alright
02.) One night
03.) Hooligans
04.) Get ready
05.) Let me take you out
06.) Mad dog
07.) I want justice
08.) Today
09.) Tell me why
10.) Sweet musille
11.) Number
12.) Beatdown

Kritik:

The Beatdown kommen aus Kanada und existieren erst seit
knapp einem Jahr. Hervorgegangen ist die Band aus der
Asche der One Night Band, die bereits 2008 ihren letzten
Longplayer auf Leech Records veröffentlicht haben. Die
hier vorliegende CD ist die erste Veröffentlichung unter
neuem Namen.
Musikalisch gibts auch gewisse Ähnlichkeiten zur One Night
Band. The Beatdown spielen klassischen Old-School-Reggae
gepaart mit etwas Ska, viel 60ies Soul und einem kleinen
Schuss Punk-Rock. Dabei kommen die vier Kanadier erstmal
ohne Bläser aus, nur Gitarre, Bass und Schlagzeug. In einigen
Songs gibts dann aber Unterstützung von Gastmusikern mit
Orgel, Piano, Saxophon und Posaune. 12 mal minimalistischer
Ska/Reggae, der musikalisch problemlos an die One Night Band
anknüpfen kann und etwas an Aggrolites meets The Clash
erinnert.
Genauso minimalistisch wie die Musik ist auch das Artwork der
CD, sieht so aber richtig gut aus und passt perfekt zur Band.
Im Booklet finden sich dann auch die kompletten Songtexte.



The Beatdown - Walkin' proud - CD / Band-Homepage / Destiny Records

Tracklist:

01.) Walkin' Proud
02.) Get It Started
03.) Leave Me
04.) Back To Stay
05.) Montreal
06.) No Man
07.) Long Road
08.) Gone For Good
09.) The Other Side
10.) The River
11.) Demain Jamais
12.) Reggae Dance
13.) Running Around

Kritik:

The Beatdown kommen aus Montreal/Kanada und gründeten sich im
Winter 2009/2010 aus den Resten der One Night Band. Gleich von
Beginn an war die Band vor allem was Live-Auftritte angeht sehr
aktiv und bereits 2010 erschien auch der erste Longplayer. Mit
dem hier vorliegenden zweiten Album "Walkin' Proud" ist die Band
jetzt auf Destiny Records gelandet.
Die Band beschreibt ihr Musik selbst als Northern Reggae und
Garage-Beat und das trifft das Ganze auch ziemlich gut! Gemischt
werden hier klassischer Reggae-Sound mit Rocksteady und 60ies
Soul. Das besondere an dem Sound ist aber wohl eher der starke
Garage-Einschlag, was für das Genre eher untypisch ist. Die
Produktion ist sehr rau und roh mit übersteuerten Gitarren und
viel Hall auf der Stimme. Angereichert wird das Ganze übrigens
mit einer Orgel und auch einer Mundharmonika. Neben den Reggae-,
Soul-, und Garage-Einflüssen gibts in manchen Songs auch mal einen
mehr oder weniger starken Mod- und Powerpop-Einschlag. Alles in
Allem also eine recht abwechslungsreiche und Genre-untypische Platte
die mit ein paar Überraschungen aufwartet und gerade durch den rauen
Sound mit Ecken und Kanten punkten kann.
Die CD kommt im schicken Digi-Pack mit klassischem 60ies Artwork
inkl. einem dünnen Booklet mit den Songtexten.