Terrorizer - Plattenkritiken

Terrorizer - Darker Days Ahead - CD / Band-Homepage / Century Media

Tracklist:

01.) Inevitable (Intro)
02.) Darker Days Ahead
03.) Crematorium
04.) Fallout
05.) Doomed Forever
06.) Mayhem
07.) Blind Army
08.) Nightmare
09.) Legacy of Brutality
10.) Dead Shall Rise V.06
11.) Victim of Greed
12.) Ghost Train (Outro)

Kritik:

Terrorizer erlangten zum ersten Mal durch ihr Split-Demo
mit Nausea im Jahr 1987 Bekanntheit. Mit dabei waren zu
diesem Zeitpunkt Leute von Napalm Death, Morbid Angel und
Nausea. 1989 erschien auf Earache schließlich das Debüt-
Album "World Downfall", welches definitiv als Meilenstein
des Grindcore gilt. Außer dem Split-Demo und einem Longplayer,
gab es keine weiteren Veröffentlichungen der Band, hatte
die Leute doch mit Napalm Death oder Morbid Angel genug
zu tun. 17 Jahre später melden sich Terrorizer zurück und
legen ihren zweiten Longplayer vor.
Im Vergleich zum legendären ersten Longplayer, ist das neue
Album stärker vom Death Metal beeinflusst und die Grindcore-
Elemente wurde zurückgeschraubt. Zwar ist der Sound immer
noch sehr schnell und ultrabrutal, allerdings kein so Gebolze
mehr wie in den 80ern. Stattdessen ist die Produktion sehr
sauber, für meinen Geschmack fast etwas zu sauber. Das soll
definitiv nicht heissen, dass der zweite Longplayer schlecht
ist, mit "World Downfall" kann er aber auf keinen Fall
mithalten. Wer auf Grindcore steht, das erste Album von Terrorizer
super findet und auch hier eine heftige Grindcore-Attacke erwartet,
wird hier wohl eher enttäuscht sein. Wer dagegen auf schnellen
und brutalen Death-Metal/Speed-Metal steht, sollte das Album
mal anchecken.