Supabond - Plattenkritiken

Supabond - 1080 Spuren - CD / Band-Homepage / Klartext Records

Tracklist:

01.) Herzlich Willkommen
02.) Paranoia
03.) Macht macht geil
04.) Du gehörst mir
05.) Schade Schade
06.) Moral
07.) Rock'n'Roll Freitag
08.) Liebe Liebe
09.) Gefühl negativ
10.) Adrenalin
11.) Hoffnung
12.) Blow Job
13.) Schuss
14.) Zu lang
15.) Moderne Zeit
16.) Illusion

Kritik:

Supabond kommen aus Düsseldorf und gründeten sich 2001
Zum ersten Mal aufmerksam auf Supabond wurde ich durch
ihre 2005er Single auf Klartext Records, die mir recht
gut gefallen hat. Danach habe ich die Band zwei Mal
live gesehen, wobei ich sagen muss, dass sie mir auf
Platte besser gefallen als live.
Hier kommt jetzt also ihr - nach der Discography auf der
Homepage - zweiter Longplayer, was mich doch etwas überraschte,
da ich von einem weiteren Longplayer nichts wusste. Naja,
wie auch auf der Single gibts hier schönen, minimalistischen
80er Deutsch-Punk, erweitert mit New Wave Elementen. Die
Songs gehen meist gut nach vorne, sind sehr melodisch und
trotzdem extrem rotzig ... sehr schön. Dazu kommt die leicht
kreischende Stimme von Sängerin Suse, die richtig gut zur
Mucke passt. Wer jetzt irgendwelche blöden Vergleiche braucht:
Toxoplasma meets Nina Hagen meats Hans-A-Plast. Neben 15 eigenen
Songs gibts mit "Rock'n'Roll Freitag" passenderweise auch noch
eine sehr gelungene Hans-A-Plast Cover-Version. Der Longplayer
kann jedenfalls problemlos an die geniale Single anknüpfen und
gefällt mir richtig gut.
Die CD kommt inklusive dickem Booklet mit vielen Schwarz-Weiss
Fotos und den Song-Texten.