SunSetDown - Plattenkritiken

Sunsetdown - Put the pedal to the metal - CD / Band-Homepage / Bret Hard Records

Tracklist:

01.) Leave us alone
02.) Misery and remedy
03.) Confusion is gone
04.) About the genuine faith
05.) Stuck
06.) Clueless
07.) It's all broken
08.) Footsteps
09.) Dead end street
10.) Late insight
11.) Sunrise on drugs

Kritik:

Das ich von Sunsetdown bisher noch nie etwas gehört
hatte, liegt wohl daran dass es die Band aus Köln
noch gar nicht soooo lange gibt. Gegründet haben sie
sich im März 2005, kurz darauf erschien auch schon
ihrer erste EP "Don't Remain In Better Days", welche
aufgrund der grossen Nachfrage Ende 2007 nochmal
aufgelegt wurde. Mit "Put the pedal to the metal"
erscheint jetzt ihr erstes Album, welches die Band
- wie schon die erste EP - auf dem bandeigenen Label
Bret Hard Records selbst rausbringt.
Durch den Titel des Albums hatte ich schon befürchtet
mal wieder von einer langweiligen Metalcore-Band
belästigt zu werden, aber weit gefehlt. Stattdessen
spielen Sunsetdown ziemlich flotten und vor allem
sehr melodischen Skate-Punk, der in dieser Form auch
von einigen Fat Wreck Chords Bands gespielt wird.
Schnelle Gitarren, ein nach vorne treibender Drummer,
viele schöne Melodien und dazu oftmals mehrstimmiger
Gesang ... musikalisch irgendwo zwischen Lagwagon,
No Use For A Name und No Fun At All. Wer auf die drei
genannten Bands steht, sollte die vier Jungs aus Köln
auf jeden Fall mal antesten!
Die CD kommt mit umfangreichem Booklet, in dem sich
neben zwei Live-Fotos auch die kompletten Songtexte
befinden.