Sugar Puff Demons - Plattenkritiken

Sugar Puff Demons - Falling from grace - CD / Anagram Records

Tracklist:

01.) Family In A Suitcase
02.) Burn The Church
03.) Germs
04.) Phantom Of The Fog
05.) 100 Rifles
06.) Gotta Get Out
07.) Stan Likes Making Babies
08.) The Mask
09.) Nice Day For A Homicide
10.) Suspect
11.) Dance With The Dead
12.) Burke & Hare
13.) Costa Del Hell
14.) Weedin
15.) Nervouse Breakdown

Kritik:

Gegründet wurden die Sugar Puff Demons aus England wohl Anfang
1985. Knapp ein Jahr später löste sich die Band aber schon wieder
auf, ohne etwas veröffentlicht zu haben. 1987 fand man sich
allerdings wieder zusammen und veröffentlichte einige Sampler-
Beiträge und 1989 schliesslich das einzige Album auf dem legendären
Link Records Label mit dem Titel "Falling from Grace".
Nachdem das Album seit langer Zeit ausverkauft ist und zudem noch
nie auf CD veröffentlicht wurde, gibt es hier eine Neuauflage auf
Anagram Records. Musikalisch würde ich das ganze als Horror-Punk
vermischt mit Psychobilly und Rockabilly beschreiben. Bin normaler-
weise nicht so der große Fan von Psychobilly, die Sugar Puff Demons
gefallen mir aber richtig gut. Schön eingängige Songs mit jeder
Menge Energie und Spielfreude. Die meisten Songs bleiben nach dem
ersten Hören im Ohr hängen und sind absolute Hits, wie bspw. "Dance
with the dead" oder "Nervous Breakdown", die zu meinen Favoriten
zählen. Textlich bewegt sich die Band im Horror-Punk-Rahmen, was
teilweise auch an den Song-Titeln zu erkennen ist.
Stilecht kommt dann auch das Booklet mit vielen Totenköpfen daher.
Im ausführlichen Booklet findet man die kompletten Texte der Bands,
ein paar unveröffentlichte Fotos, sowie eine ausführliche Band-
History.
Endlich mal wieder eine gelungene Psychobilly/Rockabilly-Platte, die
ich auch weiterempfehlen kann.