Strung Out - Plattenkritiken

Strung Out - Live in a Dive - CD / Fat Wreck Chords

Tracklist:

01.) Too close to see
02.) Monster
03.) Ultimate Devotion
04.) The Kids
05.) Everyday
06.) Population Control
07.) Velvet Alley
08.) Bring Out your Dead
09.) Rottin' Apple
10.) Klawsterfobia
11.) Lost Motel
12.) Razor Sex
13.) Support your Troops
14.) Barfly
15.) Savant
16.) Exumation of Virginia Madison
17.) In Harm's Way
18.) Don't look back
19.) Cult of the Subterranean
20.) Bark at the moon
21.) Matchbox

Kritik:

Seit einiger Zeit gibt es bei Fat Wreck Chords eine Live-Serie mit dem Namen "Live in a Dive",
bei der Live-Auftritte von verschiedenen Fat Wreck Bands auf CD veröffentlicht werden. Beim
vierten Titel dieser Serie geben sich Strung Out die Ehre. Die Band existiert seit 1992 und
hat ihre vier Alben alle auf Fat Wreck Chords veröffentlicht, was der Band schon zu einem
erheblichen Bekanntheitsgrad verholfen hat.
Musikalisch spielen Strung Out feinsten Skatepunk, der nur so vor Melodien strotzt. Teilweise
klingt die Band wie "Pennywise" oder "No use for a name". Was mich aber bei diesem Album sehr
überrascht ist die sehr gute Aufnahme-Qualität, die man bei Live-Platten recht selten findet.
Auf jeden Fall kann die Band hier auch gut ihr Live-Qualitäten unter Beweis stellen und wer
die Band kennt und gut findet, der wird sich dieses Album auf jeden Fall holen und wird auch
seinen Gefallen daran haben. Wer die Band noch nicht kennt, sollte sich vielleicht erst mal
einen Longplayer zulegen und antesten, wie er die Band findet. Ich finde die Band auf jeden
Fall OK und kann mir das gerne auch mal anhören.
Ein Dickes Lob gibt es dann aber für die klasse Aufmachung der CD. Bei der CD befindet sich
ein 16-seitiges Comic-Booklet, das echt mit viel Mühe gestaltet wurde. Da das Comic von dem
Sänger "Jason" entworfen wurde, beweist er, dass er nicht nur musikalisch, sondern auch beim
Comic zeichnen einiges auf dem Kasten hat.





Strung Out - Exile in oblivion - CD / Band-Homepage / Fat Wreck Chords

Tracklist:

01.) Analog
02.) Blueprint of the fall
03.) Katatonia
04.) Her name in blood
05.) Angeldust
06.) Lucifermotorcade
07.) Vampires
08.) No voice of mine
09.) Anna Lee
10.) Never speak again
11.) Skeletondanse
12.) Scarlet
13.) Swan Dive
14.) The misanthropic Principle

Kritik:

Die Band Strung Out gibt es mittlerweile schon seit über 10 Jahren und
dürften den meisten durch ihren Fat Wreck Deal bekannt sein. Das erste
Album erschien 1994 auf Fat Wreck Chords und auch die nachfolgenden
Alben sind alle auf Fat Wreck Chords erschienen. Mit "Exile in oblivion"
steht jetzt das fünfte Album in den Startlöchern.
Musikalisch machen Strung Out eine Mischung aus Skatepunk und Metal. Die
Metal-Elemente sind fast in jedem Song zu finden und trotzdem kommt das
Ganze ziemlich punkig und auch sehr melodisch rüber. Schöne Meldien,
Metal-Gitarren und ein treibendes Schlagzeug kennzeichnen den Sound
von Strung Out. Der fünfte Longplayer ist also nur eine logische
Weiterentwicklung der Band und klingt trotzdem mal wieder anderst als
die Vorgänger-Alben. Man erkennt bei der Band also auf jeden Fall eine
permanente Weiterentwicklung. Trotzdem kann ich persönlich mit dem Album
nicht sonderlich viel anfangen. Ich kann mir das Album zwar anhören und in
dem Moment ist das Album auch OK, aber allzuoft wird sich die CD nicht in
meinem CD-Player befinden, dafür ist die Band meiner Meinung nach einfach
"nur" Mittelmaß.
Die Aufmachung der CD ist auch wieder mal gelungen. Im Booklet (was ähnliches
vom Format her habe ich bisher noch bei keiner CD gesehen), findet man die
kompletten Texte der Songs.





Strung Out - Blackhawks over Los Angeles - CD / Band-Homepage / Fat Wreck Chords

Tracklist:

01.) Calling
02.) Blackhawks Over Los Angeles
03.) Party in the Hills
04.) All the Nations
05.) A War Called Home
06.) Letter Home
07.) Orchid
08.) Dirty Little Secret
09.) Downtown
10.) The King Has Left the Building
11.) Mission Statement
12.) Diver

Kritik:

Neben Bands wie NOFX oder Lagwagon zählen Strung Out wohl mit
zu den bekanntesten Bands des kalifornischen Melodic-Punk.
Gegründet wurde die Band 1992, zwei Jahre später erschien dann
der erste Longplayer auf Fat Wreck Chords. Dem Label sind
Strung Out bis zum heutigen Tag treu geblieben und jetzt legen
sie mit "Blackhawks over Los Angeles" ihren mittlerweile siebten
Longplayer vor.
Wie auch bei den letzten Releases hat sich der Sound der Band
wieder etwas geändert. War der Sound beim letzten Longplayer
noch mit wesentlich mehr Metal-Einflüssen versehen, so wurden
diese jetzt wieder etwas zurückgeschraubt und stattdessen ist
das Album punkiger und rockiger. Hier gibts 12x melodischen
Mid-Tempo Punk-Rock mit leichtem Metal-Einschlag. Gefällt mir
auf jeden Fall besser als das "Exile in oblivion" Album, leider
fehlen aber auch hier die richtigen Hits ... wobei mir der Song
"Mission statement" schon ziemlich gut gefällt. Wer Strung Out
bisher mochte, wird sicherlich auch von diesem Album kein bisschen
enttäuscht!





Strung Out - Prototypes and painkillers - CD / Band-Homepage / Fat Wreck Chords

Tracklist:

01.) Don?t Look Back
02.) Novacain
03.) I?m Not A Loser
04.) Novella
05.) Lost Motel
06.) Pleather
07.) Klawsterfobia
08.) Ghost Town
09.) Bark At The Moon
10.) Sinner Or Coward?
11.) Season Of The Witch
12.) Your Worst Mistake
13.) Betrayal
14.) More Than Words
15.) Barfly
16.) Night Of The Necro
17.) American Lie
18.) Dig
19.) Wrong Side Of The Tracks
20.) Just Like Me
21.) Mad Mad World
22.) Jacqueline
23.) Velvet Alley
24.) Ashes
25.) Forever Is Today

Kritik:

Zur Band-Geschichte der kalifornischen Skate-Punk-
Band muss ich wohl nichts mehr erzählen. Die meisten
dürften von der Band, die es bereits seit 17 Jahren
gibt, schonmal was gehört haben und wenn nicht gibts
bei den oben stehenden älteren Reviews genügend Infos
zur Band-Geschichte und Discography.
Bei der hier vorliegenden "Prototypes and painkillers"
CD handel es sich jedenfalls um eine Raritäten, B-Seiten
und Demo Collection, wobei scheinbar 7 der 25 Songs
bisher komplett unveröffentlicht sind. Wie gewohnt gibts
von Strung Out schön flotten, melodischen Skate-Punk mit
mal etwas schwächerem, mal etwas stärkerem Metal-Einfluss.
Klingt vielleicht für manche etwas abschreckend, ist es
aber in den meisten Fällen nicht, da der Metal-Einfluss
recht gut dazupasst. Die Songs sind recht abwechslungsreich
(es gibt auch Akkustik-Versionen auf der Compilation), es
wird auch mal gecovert (Ozzy Osbourne und Descendents
- beide Cover sehr gelungen) und natürlich immer gut
gerockt. Richtig angetan hat es mir der Song "Season of
the witch", den ich auch als Anspieltipp nennen würde.
Wer die Band kennt und mag wird an "Prototypes and
painkillers" sicherlich Gefallen finden, wer die Band
allerdings noch nicht kennt sollte eher zu einem
"richtigen" Longplayer greifen.





Strung Out - Agents of the underground - CD / Band-Homepage / Fat Wreck Chords

Tracklist:

01.) Black crosses
02.) Carcrashradio
03.) The fever and the sound
04.) Heart attack
05.) Vanity
06.) Ghetto Heater
07.) Agents of the underground
08.) Nation of thieves
09.) Jack Knife
10.) Dead spaces
11.) Andy Warhol

Kritik:

Das Kalifornische Punk-Rock-Urgestein Strung Out feiert
dieses Jahr 20-jähriges Jubiläum und passend dazu gibts
auch mal wieder einen neuen Longplayer und das obwohl
Anfang des Jahres mit "Prototypes and Painkillers" erst
eine neue CD (allerdings eine Compilation CD) veröffentlicht
wurde.
Eigentlich bleibt aus musikalischer Sicht nicht mehr soooo
viel neues zu schreiben, was in den oben stehenden Reviews
nicht schon gesagt wurde. Strung Out spielen recht melodischen
Mid-Tempo Punk-Rock mit Metal-Einfluss. Und genau dieser Metal-
Einfluss geht mir bei "Agents of the undergound" ziemlich auf
die Nerven. Die Metal-Elemente besitzen auf dem neuen Longplayer
wieder einen stärkeren Einfluss und irgendwie passt das nicht
so richtig zum schönen Melodycore. Streckenweise hatte ich sogar
das Gefühl dass hier eine der unsäglichen aktuellen Metalcore-
Bands am Werke ist. Songs wie "Agents of the underground" oder
"Black Crosses" besitzen zwar genau die schönen Melodien, die
ich von einer Fat Wreck Band erwarte, aber die Metal-Gitarren
machen den guten Ansatz recht schnell wieder kaputt. Schade
eigentlich, das Potential ist vorhanden ...