Stigmata - Plattenkritiken

Stigmata - The wounds that never heal - CD / Band-Homepage / I Scream Records

Tracklist:

Hymns for an unkown god:
01.) Save us
02.) Nothing but enemies
03.) Murder of life
04.) Ignorant & wired
05.) Clipper of wings
06.) Hands of god
07.) Burning human
08.) Nothing but enemies (live)
Do unto others:
09.) No compromise
10.) Violence with violence
11.) Can't bring me down
12.) Drowning
13.) No regrets
14.) At what price
15.) Mad world
16.) Haunted by memories
17.) Losing dice
18.) Follow your heart
19.) Life 4 a life
20.) Thru these eyes
Bonus Track:
21.) Can't bring me down (live)

Kritik:

Obwohl die Band aus New York dieses Jahr ihr 20-jähriges
Bestehen feiert, waren mir Stigmata bisher nur vom Namen
bekannt. Passend zum Jubiläumsjahr veröffentlichen I Scream
Records auf "The wounds that never heal" die ersten beiden
Longplayer zusammen auf einer CD.
Die ersten neun Songs stammen vom 1995er Album "Hymns for
an unknown god" und die weiteren zwölf Songs vom 1999er
Album "Do unto others", dazu gibts dann noch "Can't bring
me down" als Live-Bonus-Song. Musikalisch gibts also 21x
metallischen, etwas schleppenden Mid-Tempo NY-Hardcore, wie
er in der 90er Straight-Edge Szene eine Zeit lang ziemlich
angesagt war. Die ersten acht Songs sind noch wesentlich
schleppender und mit starkem Sludge-Einschlag, bei den
späteren Songs gehts dann aber Hardcore-lastiger zu Werke
und man kann ganz gut die Entwicklung der Band nachvollziehen.
Mir persönlich gefallen die späteren Songs zwar besser als
die recht langweiligen und völlig unspektakulären frühen
Songs, aber wirklich gut finde ich keine der verschiedenen
Phasen der Band. Also nicht meine Baustelle die Band. Da
die Aufnahmen nicht neu gemastert wurden, macht ein Kauf
der CD übrigens nur für Leute Sinn, die diese beiden Alben
nicht sowieso schon besitzen ...
CD kommt mit aufklappbarem Booklet, in dem sich neben den
original-Cover der beiden Longplayer auch die kompletten
Songtexte befinden.
mit melancholischer Grundstimmung. Die 12 Songs werden mit
viel Energie und Power durchgeknüppelt und besitzen trotzdem
viele melodische Passagen. Dazu kommt der Kreischgesang, der
die persönlichen, emotionalen Texte rauskotzt. Erinnert streckenweise
an die genialen American Nightmare oder auch Modern Life Is War.
Die Band schafft es auf ihrem Debüt-Album, mich vom ersten Song
an zu fessel, nach 21 Minuten ist der Spass aber leider schon
wieder vorbei ... naja, wird die CD einfach gleich nochmal
angehört! Sehr gelungene Scheibe, die ihr auf jeden Fall mal
antesten solltet.
CD kommt mit schickem Booklet, welches mit düsteren Zeichnungen
geschmückt ist. Dazu gibts natürlich auch die kompletten
Songtexte.