State Of Evidence - Plattenkritiken
State Of Evidence - Something strange in the neighbourhood - CD / Band-Homepage / All Tunes Berlin

Tracklist:

01.) Freakshow
02.) Space
03.) Someone Better
04.) Don't Care
05.) Reason
06.) The Best Is Yet To Come
07.) My Therapy
08.) She Is Danger
09.) If You Cry
10.) No Escape
11.) Close To Midnight 

Kritik:

State Of Evidence existieren noch nicht sonderlich lange,
gegründet hat sich die Band Anfang 2010. Knapp ein Jahr
nach Gründung erschien der hier vorliegende Longplayer,
soweit ich weiss wurde vorher nichts anderes veröffentlicht.
Dass ich die CD erst jetzt zum Besprechen zugeschickt
bekomme, liegt wohl daran dass die CD jetzt als digitaler
Download re-released wird ... Sachen gibts ...
Der Bandname State Of Evidence klingt doch erstmal nach einer
schnellen Hardcore-Band, zumindest für mich. Nicht so ganz
passend ist dazu das Cover, lustig isses aber allemal. Fast
so gut wie das Cover der "Seine Freunde kann man sich nicht
aussuchen" LP von Affenmesserkampf. Naja, natürlich kommt alles
ganz anders und nicht nur das Albumcover passt nicht zum Band-
Namen sondern auch die Musik passt da nicht so richtig. Hier
gibts nämlich keinen Hardcore-Punk, sondern einen recht rockige
Mischung aus Pop-Punk, Emo und Indie. Hahaha, klingt vielleicht
erstmal total abschreckend und das isses dann auch. Die rockigen
Gitarren klingt zwar teilweise klasse (zumindest erinnern sie mich
manchmal an Leatherface und das ist gut), aber meistens sind die
Songs einfach viel zu langsam, zu gut produziert und der leicht
weinerliche Gesang geht mir ziemlich schnell auf die Nerven.
Kurz gesagt: viel zu sauber und langweilig - wahrscheinlich eher
was für Visions oder Spex-Leser die Musik.