Soundsfamiliar - Plattenkritiken

Soundsfamiliar - s/t / Weird Science Records

Tracklist:

01.) Old friend
02.) Sometimes it's better to let it all go
03.) Breakout
04.) Soundsfamiliar
05.) Myself
06.) Take Care
07.) Feelings

Kritik:

Soundsfamiliar kommen aus Bonn und existieren auch erst seit September 2000. Daher ist
es auch nicht besonders verwunderlich, dass das hier ihr erster Longplayer ist. Einigen
von euch dürften mache Mitglieder von Soundsfamiliar schon bekannt sein, da sie schon in
Bands wie "BLACK MARKET" oder "MY.OWN.SUMMER" gespielt haben.
Musikalisch spielen Soundsfamiliar schnellen Hardcore, der aber trotzdem melodisch ist.
Die Stimme des Sängers hört sich dabei teilweise so an, als ob ihm gleich noch die
Lunge mit raus kommt. Was außerdem auch positiv auffällt ist die vielfältigkeit der
Platte, was bei einer Hardcore-Platte nicht unbedingt selbstverständlich ist. Teilweise
ruhige, dann aber auch wieder verdammt schnelle Nummern wechseln sich ab. Einzig die
Tatsach, dass mir die Platte teilweise etwas zu Emo-lastig rüberkommt nervt mich ein
bisschen, kann aber verkraftet werden.
Am Booklet gibt es leider wieder zu bemängeln, dass keine Lyrics vorhanden sind und man
auch kaum Infos über die Band findet.
Trotz dieser kleinen Schönheitsfehler gefällt mir die Platte ganz gut.