Sommerset - Plattenkritiken

Sommerset - Fast cars, slow guitars - CD / Band-Homepage / Rockstar Records

Tracklist:

01.) Coming Home
02.)
Upon Reflection
03.)
Clutter
04.) Cornered
05.) Gossip Machine
06.)
Streets don't close
07.) Same mistakes
08.) Not Enough
09.) Redemption
10.) Covers
11.) Some Days
12.) Untraceable
13.) Fast cars, slow guitars

Kritik:

Sommerset kommen aus Neuseeland. Die Band existiert mittlerweile auch schon
etwa 8 Jahre und in dieser zeit wurde auch einiges veröffentlicht. Nach 2
Singles und einem Longplayer ist das hier der zweite Longplayer der Band,
wobei es mittlerweile aber auch schon wieder einen neuen Longplayer (mit Songs
der ersten Singles) gibt.
Musikalisch passen Sommerset wohl in die Fat-Wreck Schublade. Schneller,
melodischer Hardcore mit teilweise Emo-Einflüssen. Als Vergleiche müssen hier
Lagwagon oder No use for a name herhalten. Auch Sommerset verbinden gekonnt
Melodie mit Energie. Leider hört sich das Ganze für mich nicht wirklich spannend
an. Da gibt es wohl wirklich schon haufenweise Bands, die sich diesem Musikstil
verschrieben haben und um da herauszustechen bedarf es mir etwas mehr. Soll
definitiv nicht heissen, dass die Band schlecht ist, sondern eben nur dass es
viele solcher Bands gibt. Naja, wer auf diese Musik steht kann die Band gerne
mal antesten.
Aufmachung der CD ist dagegen sehr gelungen. Neben den Texten findet man im
Booklet noch haufenweise Fotos.





Sommerset - Say what you want - CD / Band-Homepage / Pirate Records / Roadrunner Records

Tracklist:

01.) Say what you want
02.) The Useless
03.) Exclusion
04.) In Between
05.) Harmony
06.) Blackheart
07.) Starbled
08.) Down to the Bune
09.) Reason
10.) Inside
11.) Faded
12.) Magoalene (love like a holocaust)

Kritik:

Zur Geschichte der Band aus Neuseeland muss ich nichts mehr schreiben, das
wurde alles schon beim letzten Review geschrieben. Nach "Fast cars, slow guitars"
ist das hier auf jeden Fall der dritte reguläre Longplayer der Band.
Im Vergleich zur letzten CD sind Sommerset meiner Meinung nach etwas langsamer
geworden. War das letzte Album noch etwas Hardcore-lastiger, so gehts diesmal
etwas ruhiger zur Sache, was nicht heisst dass die Hardcore-Elemente ganz
rausgeflogen sind. Schneller Punk-Rock mit gelegentlichen Ausflügen in den
Hardcore und vor allem vielen Melodien. Das alles macht viele der Songs zu
richtigen Ohrwürmern, die schon nach dem ersten Hören im Ohr hängen bleiben.
Was mir im Vergleich zum letzten Longplayer hier auch auffällt ist die Tatsache,
dass das Ganze viel Gitarren-lastiger ist, was mir aber ausgesprochen gut gefällt.
Vergleichbar ist die Band wohl am ehesten mit Hot Water Music. Mir persönlich
gefällt dieses Album zwar etwas besser als das letzte, insgesamt fällt aber
auch auf, dass das Ganze schon etwas mehr in Richtung Mainstream geht.
Aufmachung des Albums geht in Ordnung. Neben ein paar (Hintergrund-)Fotos der
Band, findet man im Booklet auch die kompletten Texte. Allerdings kommt das
Ganze ziemlich unübersichtlich rüber ...