Sledgeback - Plattenkritiken

Sledgeback - 7 years like a broken record - CD / Band-Homepage / SN-Punx

Tracklist:

01.) Pants off (2011 version)
02.) Wonderland
03.) Dead city
04.) Good bye my friend (2011 version)
05.) Scarheart
06.) Push me away
07.) Werewolf love
08.) Dead boy dead girl
09.) My life
10.) Hey ho
11.) Love and hate
12.) No mans land
13.) Heroes never die
14.) Wait for tomorrow (bonus)
15.) Drinking in the streets (bonus)
16.) Bail (bonus)    

Kritik:

Sledgeback waren mir bis zu der hier vorliegenden CD völlig
unbekannt. Dabei existiert die Band Seattle seit fast 10
Jahren und hat in dieser Zeit bereits vier Alben veröffentlicht.
Und für den europäischen Markt gibts jetzt via SN-Punx die hier
vorliegende Best-Of-CD, die Songs aus allen Phasen der Band
beinhaltet, sowie ein paar Bonus-Songs und ein paar neu
eingespielte ältere Songs.
Musikalisch bewegt sich die Band auf den 16 Songs irgendwo
zwischen melodischem 77er UK Punk-Rock und rauem Street-
Punk/Oi. Die Geschwindigkeit der Songs bewegt sich dabei
meistens im Mid-Tempo oder auch gar mal im unteren Tempo-
Bereich und alles ist richtig schön melodisch und eingängig.
Hervorheben sollte man hier vielleicht auch noch die kratzige,
heissere Stimme des Sängers, die mich stark an Leatherface
erinnert. Musikalisch sind gewisse Ähnlichkeiten auch nicht von
der Hand zu weissen, aber hier würde der Vergleich mit Social
Distortion und The Bones besser passen. Hahaha, vor allem weil
das Niveau von Leatherface hier definitiv nicht erreicht wird.
Mir gehen die 16 Songs zwar recht gut rein, aber letztendlich
klingt alles ziemlich ähnlich (auch wenn teilweise 7 Jahre zwischen
den verschiedenen Aufnahmen liegen) und auch nach mehrmaligem Hören
bleibt nicht viel hängen, dafür ist das Ganze viel zu unspektakulär.
Richtig enttäuscht bin ich dagegen von der Aufmachung des Ganzen.
Hier hätte man sich ruhig etwas mehr Mühe geben können. Die CD kommt
nämlich mit einem lediglich zweiseitigen Booklet mit ein paar Band-
Fotos, ohne weitere Infos. Keine Band-History und auch keine Songtexte,
wie es sich für eine Best-Of CD eigentlich gehört ...