Skarhead - Plattenkritiken

Skarhead - Drugs, Music & Sex CD / Band-Homepage / I Scream Records

Tracklist:

01.) Fuck The Scene
02.) D.A.M.
03.) Duck Down
04.) Bomb The System
05.) D.M.S.
06.) D.F.F.
07.) Evil Woman
08.) Where Are You
09.) Hellbound
10.) P.S.P.
11.) Boiling Point
12.) Blood Wars
13.) Street Life

Kritik:

Skarhead kommen aus New York und gründeten sich wohl
irgendwann Mitte der 90er. Ihr Debüt-Album "Drugs, Money
& Sex" wurde jedenfalls 1997 veröffentlicht und kurz
darauf landete die Band auf Victory Records. Auf eben
diesem Label wurde dann 1999 auch das zweite Album
"Kings at Crime" rausgebracht, welches laut Label-Info
ein "weltbekannter Klassiker des NYHC" war. Hmm, sollte
ich mir Gedanken machen, wenn ich weder von der Band
noch von der Platte je was gehört habe?
Nach dem ersten Hören weiss ich allerdings gleich, warum
mir die Band bisher völlig unbekannt war: ist nämlich einfach
nicht meine Musik. Skarhead spielen klassischen NYHC mit
Metal-Einfluss, der auch des öfteren Ausflüge zum Hip-Hop
wagt. Sicherlich eine interessante Mischung und technisch
auch super umgesetzt, aber irgendwie machen die Hip Hop
Einflüsse die Musik nochmal etwas prolliger als sie eh schon
ist. Die 13 neuen Songs zünden einfach überhaupt nicht und
nach mehrmaligem Hören ist mir kein einziger im Ohr geblieben.
Stattdessen geht mir das ganze Tough-Guy Gehabe schon nach dem
ersten Hören ziemlich auf die Nerven ...
Achso, wens interessiert: Als Gastmusiker sind übrigens CIV
(Gorilla Biscuits), Freddy Cricien (Madball), Vinnie Stigma
(Agnostic Front), Wes (Death Threat), Armand Majidi (Sick of
it All), Jorge Rosado (Merauder) und Jamey Jasta (Hatebreed)
mit dabei.
Passend zur Musik gibts ein Cover mit Graffiti (Band-
Schriftzug) und Knarre (in der Hand der Freiheitsstatue).
Im Booklet gibts dann noch viele weitere Graffitis zu sehen
und zudem die kompletten Songtexte.