Sabertooth Tiger - Plattenkritiken

Sabertooth Tiger - Extinction is inevitable- CD / Band-Homepage / Gold Standard Laboratories

Tracklist:

01.) Death valley
02.) Pyramid
03.) Indiegestion
04.) Love money
05.) Elephant army
06.) Black magic market
07.) Argentina
08.) Get a gun
09.) The sixties
10.) This strange store
11.) Taking pills
Bonus-Video-Tracks:
Argentina
Love money

Kritik:

Sabertooth Tiger kommen aus Los Angeles und existieren noch
nicht allzulange. Gegründet wurde die Band im Jahr 2002 und
wenn ich richtig informiert bin, ist der hier vorliegende
Longplayer "Extinction is inevitable" die erste Veröffentlichung
der Band.
Musikalisch erinnert mich die Band etwas an ihre Label-Kollegen
von Year Future, deren Album ich vor ein paar Wochen besprochen
habe. Irgendwo zwischen Punk, Hardcore und Noise würde ich das
Ganze als Post-Punk bzw. Post-Hardcore bezeichnen. Rockiger und
krachiger Hardcore, der sich meist im Mid-Tempo Bereich bewegt.
Auch Elemente aus Metal und aus Crust finden sich in manchen
Songs, so dass sich die Band musikalisch irgendwo zwischen
Drive Like Jehu, Dead Kennedys und Tragedy einordnen lässt.
Dazu gibts politische Texte, die alles andere als platt sind
und mir die Band noch etwas sympathischer machen. Sowohl musikalisch
als auch textlich ein gelungenes Debüt-Album.
Als gelungen würde ich auf alle Fälle auch die Aufmachung bezeichnen.
CD kommt im Digi-Pack inkl. schick gestaltetem Booklet, welches
aufklappbar ist und dann als Poster verwendet werden kann. Auf der
Rückseite befinden sich auch die kompletten Texte sowie ein paar
politische Statements, u.a. auch von Noam Chomsky ...