Rentokill - Plattenkritiken

Rentokill - Back to Convenience - CD / Band-Homepage / Rise or Rust Records / Broken Heart Records

Tracklist:

01.) Recuerdos de phoolan devil
02.) Sounds of a pityful end
03.) Go and get it right
04.) Anything
05.) Revenge of the Animals
06.) Signs of Zodiac
07.) Clockwork of meat industry
08.) Ten roses
09.) Herbs against the anxiety
10.) We are not rockin'
11.) Sweet & Sour
12.) Olympia W.A.
13.) Srebrenica
14.) What they say
15.) Songs of convenience

Kritik:

Nach zwei selbsproduzierten Demos (das erste kam 1999 raus und das zweite
kam dann 2001 raus) kommt hier der erste Longplayer der noch recht jungen
Band aus Österreich. Die CD-Version kommt auf dem befreundeten Label
Rise or Rust Records und Ende Juli kommt dann auch die LP-Version auf
dem neuen Label aus Österreich, Broken Heart Records.
Rentokill spielen melodischen Hardcore-Punk, um nicht zu sagen Melodycore.
Die Band geht gut nach vorne los und klingt dabei frisch und unverbraucht.
Bei keinem der 15 Tracks kommt Langweile auf, dafür sorgen die Hardcore-
Parts und die wütende Stimme des Sängers. Musikalisch liegt die Band wohl
irgendwo zwischen Strike Anywhere, Propagandhi und Rancid. Textlich kann man
die Band auch mit den ersten beiden Bands vergleichen. Das Album beinhaltet
sowohl politische als auch persönliche Texte. Sehr positiv fällt dabei auf,
dass die Texte an keiner Stelle peinlich sind, sondern immer gut durchdacht.
Mit dem Song "Olympia W.A." gibts auch noch eine Cover-Version von Rancid.
Artwork-technisch kann man sich auch nicht beschweren. Im Booklet der CD
findet man die kompletten Texte der Songs.
Meiner Meinung nach ein wirklich gelungenes Debüt-Album, das ich mit gutem
Gewissen weiterempfehlen kann.





Rentokill - Antichorus - CD / Band-Homepage / Rude Records

Tracklist:

01.) Discontent industry
02.) The political aspect of unpolitical thinking
03.) War in the shadows
04.) Primetime killers
05.) Step over the wall
06.) Abandoning democracy
07.) Collection complete!
08.) Z-7110
09.) Portrait of conformity
10.) Kingdom
11.) Anti #2
12.) System failure
13.) This time we try to seperate
14.) Abandoning the natural habitats
15.) Para fin[e]

Kritik:

Rentokill kommen aus Österreich und dürften durch ihren letzten
Longplayer sicherlich ein paar Leuten bekannt sein. Die Band
existiert seit Ende der 90er und hat bisher zwei selbstproduzierte
Demos und einen Longplayer auf Rise or Rust Records veröffentlicht.
Durch diesen Longplayer wurde wohl auch das italienische Label Rude
Records auf die Band aufmerksam und veröffentlicht jetzt ihren
zweiten Longplayer.
Hier gibts 15 mal melodischen Punk-Rock mit starkem Hardcore-Einschlag.
Die Band bewegt sich meist im Uptempo-Bereich, hin und wieder gibts
aber auch Breaks und danach folgen ruhigere Passagen. Als Vergleich
können auf jeden Fall Strike Anywhere oder Propagandhi herhalten.
Auch wenn die Songs meist schnell gespielt werden, sind viele schöne
Melodien vorhanden und die Songs sind extrem eingängig, wozu sicherlich
auch die vielen Aaaahhhhhs und Oooohhhhs beitragen. Dazu gibts
intelligente politische Texte, mehrstimmige Refrains und einen Sänger
mit hohem Wiedererkennungswert. Wie schon der erste Longplayer kann
mich auch die neue Veröffentlichung der Österreicher problemlos
überzeugen. Wer auf Strike Anywhere, Propagandhi oder auch Anti-Flag
und ZSK steht, sollte Rentokill unbedingt mal antesten ... lohnt
sich!!!!






Rentokill - The O.S.E. - MCD / Band-Homepage / Horror Business Records

Tracklist:

01.) The Object
02.) The Subject
03.) The End
04.) Downtown Train

Kritik:

Mittlerweile dürfte es die Band aus Österreich sicherlich
schon seit über zehn Jahren geben. In dieser Zeit haben sich
Rentokill durch unzählige Touren und ihre beiden Longplayer
einen hohen Bekanntheitsgrad erspielt. Passend zur Tour
mit Strike Anywhere und Rise Against veröffentlichen die
Wiener jetzt eine neue EP.
Bie "The O.S.E." handelt es sich um eine Konzept-EP, die
als limitierte Picture LP mit beiliegender CD veröffentlicht
wird. Musikalisch gibts hier keine grossen Überraschungen.
Wie gewohnt gibts hier schön melodischen und trotzdem meist
sehr flotten Punk-Rock mit Hardcore-Einschlag. Bei ersten
beiden Songs gehts richtig zur Sache, die beiden letzten
Songs sind dagegen etwas langsamer, sind aber trotzdem recht
druckvoll. Der musikalische (und auch textliche) Vergleich
mit Propagandhi wird sich wohl in den meisten Kritiken finden,
beschreibt die Musik von Rentokill aber auch richtig gut.
Wer also auf durchdachten, aussagekräftigen und eingängigen
Hardcore-Punk steht, wird hiermit sicherlich gut bedient.
Ich wurde von den vier neuen Songs jedenfalls mal wieder
überzeugt!
Tja, als Promo-Version werden verständlicherweise nur
die CDs verschickt und somit kann ich nichts zur Aufmachung
der "richtigen" Version sagen und die Songtexte liegen mir
leider auch nicht vor ...