Red Alert - Plattenkritiken

Red Alert - Wearside - CD / Anagram Records

Tracklist:

01.) Money Whore
02.) See right through you
03.) For Valour
04.) Doing it our way
05.) X
06.) The man of iron
07.) Who named you god
08.) From the fields
09.) Fallen Idols
10.) Europe 5 am
11.) The spaghetti incident
12.) The Duke
13.) Knockin' on the heaven's door
14.) Burning light (Les Cobb Snt R.I.P.)

Kritik:

Red Alert dürften wohl den meisten unter euch bekannt sein. Die Band
gibt es eigentlich schon seit 1979. Die ersten Releases der Band kamen
auf dem No Future Records Label raus. 1985 löste sich die Band auf,
fand aber in einem anderen Lineup 1990 wieder zusammen. Seither ist
die Band wieder aktiv und ist fleissig am touren. Hierbei handelt es
sich um das ausverkauft 1999er Album, das jetzt von Anagram Records
wieder neu aufgelegt wurde.
Musikalisch hat sich die Band von dem Sound der Anfangstage etwas
entfernt und kommt hier wesentlich melodischer und rockiger rüber.
Schöne Melodien, rockige Gitarren und mehrstimmige Refrains die zum
Mitgröhlen anregen machen diese Platte aus. Die Entwicklung hin zu
rockigen Songs erinnert etwas an Red London. Mir persönlich gefällt die
Platte nicht wirklich gut. Ist mir viel zu langsam, hinter den Songs
fehlt meiner Meinung nach einfach die nötige Energie.
Aufmachung der CD geht dagegen in Ordnung. Im Booklet findet man neben
ein paar Fotos der Band auch die kompletten Texte.





Red Alert - Excess all areas - CD / Captain Oi!

Tracklist:

01.) A tale of war
02.) Somewhere in England
03.) A face in the crowd
04.) Seize the day
05.) In total control
06.) Shattered Illusions
07.) No quarter asked
08.) I ain't asking for the world
09.) A distant rhythm
10.) Like no place on earth
11.) Bring down the enemy
12.) Preporodjeni Beograd (A reborn Belgrade)

Kritik:

Zur Band selbst muss ich wohl nichts mehr groß erzählen, wurde
alles schon beim letzten Review geschrieben. Beim hier vorligenden
Album handelt es sich jedenfalls um einen neuen Longplayer der
Band.
Musiaklisch gehts so weiter, wie man es von Red Alert gewohnt ist.
Melodischen 77er Punk-Rock mit der unverkennbaren Stimme von Steve
"Cast Iron" Smith. Was bei diesem Album etwas auffällt sind die
Gitarren-Soli, die in einigen Liedern zu finden sind. Klingt aber
meiner Meinung nach etwas komisch und passt nicht wirklich zu Red
Alert. Ansonsten gibts natürlich auch wieder haufenweise einprägsame
Refrains (teilweise mehrstimmig), wie z.B. bei "Somewhere in England".
Bei diesem Song singt übrigens auch Mickey Fitz von The Business mit.
Mit Red Alert werde ich aber irgendwie nicht richtig warm. Meiner
Meinung nach ein durchschnittliches Album, nicht mehr und auch nicht
weniger.
Aufmachung ist auf jeden Fall sehr nett geworden. Neben den Texten und
Fotos der Band findet man zu jedem Song auch Liner-Notes von der Band,
die eigentlich immer sehr interessant sind.





Red Alert - Take no prisoners - Live across the continents - DVD / Band-Homepage / Cherry Red

Tracklist:

Showcase Theatre ,Corona ,Ca, 25/11/00:
01.) Take No Prisoners
02.) In Britain
03.) City Invasion
04.) Bad Man
05.) Long Night in Long Island
06.) One Flag
07.) The Spaghetti Incident
08.) They Came in Force
09.) Visca El Barca
10.) SPG
11.) It's Me Boys
12.) We've Got The Power
13.) Riding the Storm
14.) Take No Prisoners
Holidays in the Rising Sun, Yokohama Bay Hall, Japan, 13/10/02:
15.) Screaming at the Nation
16.) Take No Prisoners
17.) In Britain
18.) One Flag
19.) Long Night in Long Island
20.) They Came in Force
21.) Visca El Barca
22.) Million Dollar Punx
23.) It's Me Boys
24.) SPG
25.) We've Got the Power
26.) Kids on the Street
27.) If the Kids are United (crowd version)
Puertohurraco Sister's Bar, Barcelona, Spain 30/01/04:
28.) Screaming at the Nation
29.) Long Night in Long Island
30.) Havin' a Drunken Christmas
31.) England
32.) Long Night in Long Island
33.) We've Got the Power

Kritik:

Zur Band-History dieser Legende aus Großbritannien die bereits
seit 1979 (mit Unterbrechung) existiert und nach wie vor aktiv
ist, muss ich wohl nichts mehr schreiben.
Auf der hier vorliegenden DVD befinden sich 3 Konzerte der Band,
wobei 2 Auftritte fast komplett drauf sind und vom anderen
Auftritt gibt es 6 Songs. Der erste Auftritt zeigt das Konzert
in Corona (Kalifornien) von der US-Tour im Jahr 2000. Anschließend
gibts ein Konzert vom Holidays in the Sun Festival im Jahr 2002
in Japan und den Abschluss bildet ein Gig aus dem Jahr 2004 in
Spanien. Musikalisch gibts, wie von der Band gewohnt, melodischen
77er Punk, der sehr rockig und rauh daherkommt. Da die Aufnahmen
allesamt aus den letzten 6 Jahren stammen, hätte ich mir von der
Bild- und Tonqualität mehr erwartet. Da gibt es auf Cherry Red
wirklich besser Aufnahmequalitäten von Bands und Shows, die
wesentlich früher aufgenommen wurden. Zudem fehlt mir bei den
Live-Konzerten irgendwie die Power, das Ganze kommt sehr
ausgelutscht und energielos daher.
Die DVD besitzt eine Spiel-Zeit vom knapp 2 Stunden und man
hat die Möglichkeit die kompletten Songs der jeweiligen Show
am Stück anzuschauen oder auch die einzelnen Songs auszuwählen.