Rawside - Plattenkritiken

Rawside - Outlaw - CD / Band-Homepage / Earth A.D. Records

Tracklist:

01.) No gods, no war
02.) Alive
03.) Fuck you all
04.) See you die
05.) Never fall down
06.) Rufmord
07.) Courage born from despair
08.) Outlaw
09.) Disarm or die
10.) Es herrscht Krieg
11.) Got no choice
12.) Right or wrong
13.) The Hunt
14.) Run

Kritik:

Nach einer Pause von ca. 4 Jahren sind Rawside endlich wieder zurück.
Das erste Tape der Band erschien vor 10 Jahren. Mit 3 Longplayern
und einer genialen Singl (nur VKJ Cover-Versionen) haben sie ihren
Ruf als eine der besten deutschsprachigen Hardcore-Punk-Bands
begründet.
Auch auf dem neuen Longplayer lasst es die Band wieder richtig krachen.
13 neue Songs mit verdammt viel Energie und Wut und dann noch eine Cover-
Version "The Hunt" von New Model Army. Dazu kommen die gewohnt politischen
Texte und der markante Gesang von Henne. Wie von Rawside gewohnt wird
teilweise auf englisch (12 mal), teilweise auf deutsch (2 mal) gesungen.
Songs wie "No gods, no war", "Disarm or die" oder "Es herrscht Krieg",
zeigen ganz klar in welche Richtung es geht und dass die Band auch über
10 Jahre nach ihrer Gründung noch genügend Wut im Bauch hat. Gefällt mir
wirklich gut das Album.
Auch die Aufmachung der CD ist gelungen. Im Booklet findet man neben ein
paar Fotos der Band auch die kompletten Texte (die beiden deutschsprachigen
Stücke inkl. englischer Übersetzung) und noch ein paar Worte von der Band
zum vorliegenden Album.
Die LP-Version des Album erscheint wohl im Oktober auf Skuld Releases.





Rawside - Staatsgewalt - CD+DVD / Band-Homepage / Impact Records

Tracklist:

Staatsgewalt:
01.) Intro
02.) Riot
03.) Out of control
04.) Deutschland 97
05.) Shut Up
06.) Graue Wölfe
07.) Burn Down
08.) Sagt Nein
09.) Tears of yesterday
10.) Into prisons nightmare
11.) Prison
12.) Staatsgewalt
13.) Hate myself
14.) Voices in the sky
15.) Zusammenhalt
16.) We don't need
17.) Faschopack

Live Tracks:
18.) Intro
19.) Staatsgewalt
20.) Police Terror
21.) Be yourself
22.) Alive
23.) Outlaw
24.) Sagt Nein
25.) Disarm or die
26.) Riot
27.) Wahlboykott
28.) Never fall down
29.) Faschopack
30.) Zusammenhalt
31.) Right or wrong
32.) Die Ratten
33.) Good Night White Pride
34.) GNWP 2

Kritik:

Rawside zählen wohl ohne Frage zu den bekanntesten Punk-Bands
aus Deutschland und "Staatsgewalt" ist ohne Frage ihre bekannteste
Platte. Knapp 10 Jahre nach ihrer Erstveröffentlichung legt
Impact Records die Scheibe neu auf. Im Original erschien die
Platte 1997 auf AM Music.
Zur Mucke muss ich wohl nicht mehr viel sagen, sollte allgemein
bekannt sein. Schneller, angepisster brachial Hardcore/Punk, der ein
bisschen an Chaos UK erinnert. Mit "Faschopack" ist natürlich auch
der beste Rawside Song auf der "Staatsgewalt" mit dabei. Neben den
Original-Tracks gibt es als Bonus noch 17 Live-Songs vom Good Night
White Pride Festival in Schweinfurt. Die Aufnahme-Qualität ist sehr
gut und auch die Songauswahl kann einiges. Eigene Hits wie "Staatsgewalt",
"Police Terror" oder "Faschopack" sind genauso dabei wie die obligatorische
Cover-Version von Vorkriegsjugend "Die Ratten". Etwas nervig finde ich
allerdings die teilweise ziemlich peinlichen Ansagen des Sängers, vor
zu dem Song "Disarm or die". Zusätzlich zu den Live-Bonus Tracks auf
der CD kommt diese mit einer zusätzlichen Bonus DVD, auf welcher sich
der gleiche Live-Auftritt als Video-Aufnahme befindet.
Folglich ist auch die Aufmachung der Wiederveröffentlichung sehr gut
gelungen. Wie schon erwähnt gibt es Live-Bonus-Material auf der CD und
zusätzlich noch eine Bonus-DVD. Zudem gibt es ein umfangreiches Booklet
mit den kompletten Texten, haufenweise Fotos und ein Statement der Band
zur Wiederveröffentlichung.