Radiacs - Plattenkritiken

Radiacs - Hellraiser - CD / Anagram Records

Tracklist:

01.) Radiac wrath
02.) Baby, let's play house
03.) Lost
04.) Al Capone part 1
05.) Please give me something
06.) I was wrong
07.) Shakin' all over
08.) Women and wine
09.) Jungle rock
10.) Al Capone part 2
11.) Radiac drive
12.) One, two, three
13.) Tramps
14.) Hellraiser
Bonus Track:
15.) Heart Attack

Kritik:

In der Psychobilly-Szene kenne ich mich nicht sonderlich
gut aus, daher ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass
ich von den Radiacs bisher noch nichts gehört hatte. Die
Band gründete sich Mitte der 80er, veröffentlichte dann
einen Longplayer und ein Live-Album und löste sich bereits
1988 wieder auf. Einige Mitglieder kamen dann kurzzeitig bei
den Meteors und den Blue Devils unter.
Bei der hier vorliegenden CD handelt es sich um den ersten
Longplayer der Band, der ursprünglich auf dem legendären
Label Link Records erschienen ist. Musikalisch gibts hier
eine Mischung aus Psychobilly und Rockabilly mit einem
leichten Punk-Rock Einschlag. Die Mucke bewegt sich meist
im Mid-Tempo-Bereich und wie es sich gehört kommt natürlich
auch ein Kontrabass zum Einsatz. Im Vergleich zu anderen Bands
des gleichen Genres, gefallen mir die Radiacs sogar relativ
gut. Die meisten Songs sind extrem eingängig und während dem
Durchhören der CD kommt bei mir bei wirklich keinem Song
Langeweile auf. Meine persönlichen Hits auf dem Album sind
die beiden Al Capone Songs sowie der Song "Hellraiser". Wer
auf 80er Psychobilly der Marke Meteors steht, der/die sollte
die Radiacs auf jeden Fall mal antesten.
Passend zum Titel des Longplayers ist auf dem Cover auch der
geheimnisvolle Würfel aus dem Film abgebildet. Im Booklet
gibts eine kurze Band-History sowie Fotos der verschiedenen
Band-Mitglieder. Neben den 14 Original-Songs die ursprünglich
auf dem Longplayer drauf waren, gibts hier auch noch einen
Bonus-Song von einem Link Records Sampler.