Puta Madre Brothers - Plattenkritiken
Puta Madre Brothers - Queso y cojones - CD / Band-Homepage / Rookie Records

Tracklist:

01.) Putananny Twist
02.) The one legged horse (race)
03.) Grandes Pelotas del fuego
04.) El toro bravo
05.) Nintendo con queso
06.) Toes of a dead man or a hooker on the highway
07.) Never a lady named Louigi
08.) Soy una fruta
09.) Grandes pantelones
10.) Malaguena
11.) Long way down to Meximotown
12.) Dance! Dance! Dance!
13.) Queso y cojones
14.) I miss my Mama's cooking

Kritik:

Die Puta Madre Brothers kommen nicht aus Mexiko, wie man
durch die Musik vielleicht erwarten würde, sondern aus
Australien. Die Band existiert erst seit 2008, jetzt kommt
mit "Queso y cojones" das Debüt-Album auf Rookie Records,
was mich doch etwas überrascht.
Mit Punk-Rock hat die Mucke des Trios nicht allzuviel zu
tun. Hier gibts nämlich grösstenteils instrumentalen, sehr
trashigen Garage-Rock'n'Roll mit 60ies Einschlag. Hahaha,
genau solche Musik erwarte ich bei einem Spaghettiwestern,
aber nicht unbedingt auf Rookie Records. Wie bereits erwähnt
kommen die meisten Songs ohne Texte aus, aber wenn gesungen
wird dann natürlich auch in brüchigem Spanisch. Der Sound
ist glücklicherweise ziemlich rotzig und nach den Youtube-
Videos zu urteilen, hat nicht nur die Musik der Australier
eine grosse Liebe zu Mexiko, sondern auch das verrückte
Auftreten der Band. Nach mehrmaligem Hören gefällt mir die
Scheibe immer besser und ich denke gerade live wird das
Ganze ein grosser Spass sein. Haltet die Augen offen - die
Band ist ab 11. Februar auf grosser Europa-Tour.