Punishable Act - Plattenkritiken

Punishable Act - Anti-Vision - CD / Band-Homepage / Hard Boiled Records

Tracklist:

01.) Anti-Vision
02.) Out of control
03.) Don't cross my way
04.) Together always everyday
05.) Riptide Season
06.) Lie of Democracy
07.) Underdog
08.) Loud and Proud
09.) Tough guy sissy
10.) Butt fucked youth
11.) Loss for words

Kritik:

Die Band Punishable Act kommen aus Berlin und waren bis zu ihrer Umbenennung
im Jahr 1993 als Rough Called bekannt. Bereits 1994 hatte man sein Debüt auf
dem Mad Mob Records Sampler "We'll never be tamed". Kurz drauf folgte auch
schon das erste Album. Seither hat man regelmäßig Alben veröffentlicht und
von daher weiss ich überhaupt nicht, der wievielte Longplayer das hier schon
ist.
Das bei dem Song "Lie of Democracy" Freddy und Hoya von Madball als Gastmusiker
mit dabei sind, dürfte auch die musikalischen Einflüsse von Punishable Act
verraten. Punishable Act spielen aggressiven Hardcore mit verzerrten Gitarren
und sehr viel Energie. Auch die Stimme des Sängers erinnert stark an NY-HC
Größen wie Agnostic Front oder eben an oben genannte Madball. Für mich kommt
das Ganze aber viel zu prollig rüber. Auch die Muskel- und Tattoo-Spielchen auf
dem Back-Cover und im Booklet sprechen für sich.
Aufmachung geht in Ordnung. Neben den Texten findet man im Booklet auch ein paar
Fotos der Band und Kontakt-Möglichkeiten zur Band und zum Label.
Wie schon gesagt, für mich ist die Band eindeutig zu prollig. Alle die auf Proll-
Hardcore der Marke Agnostic Front stehen, dürfte hier allerdings richtig liegen.





Punishable Act - From the heart to the crowd (1993 - 2006) - CD / Band-Homepage / Punishable Act Records

Tracklist:

01.) 1985
02.) Identity
03.) Come today to P.A.
04.) Infect
05.) Scum
06.) Running man
07.) Hardcore preacher
08.) Music has to manage ...
09.) Sick
10.) My way
11.) Holocaust part II
12.) Fight the real enemy
13.) Anti-vision
14.) Lie of democracy
15.) Together always, everyday
16.) Wallet first
17.) Forever

Kritik:

Nach einer kleinen Schaffenspause melden sich Punishable Act
aus Berlin nach 13 Jahren Band-Geschichte mit einer neuen CD
zurück. In der Zeit ihres Bestehens hat die Band sechs CDs
veröffentlicht und demnächst wird wohl ein neuer Longplayer
erscheinen.
Auf der hier vorliegenden CD befinden sich insgesamt 17 Songs
aus den verschiedenen Schaffensphasen der Band. Die Songs wurden
nicht einfach so auf die CD gepackt sondern wurden von der
Band mit verschiedenen Gast-Sängern neu aufgenommen. Mit dabei
waren u.a. Kid D (Ryker's", Micha (Anticops) und Dennis
(Brightside). Musikalisch bleibt festzuhalten, dass die neuen
Aufnahmen wuchtiger und brutaler daherkommen als die Original-
Songs. Punishable Act spielen klassischen Früh-90er NYHC mit
viel Energie und Power. Wer auf diese Art von Mucke steht
und Bands wie Madball oder Sick of It All mag, dem/der werden
sicherlich auch Punishable Act gefallen. Neben 14 "alten", aber
neu aufgenommenden Songs befinden sich auf der CD auch drei
Songs vom kommenden Longplayer als kleiner Vorgeschmack.
Und auch die Aufmachung kann einiges. Die CD kommt im schicken
Digi-Pack mit haufenweise Live-Fotos und Flyer-/Plakat-Abbildungen.
Zudem gibts ein dickes Booklet in welchem sich die Texte sowie
Fotos der Band-Mitglieder und der Gastmusiker befinden. Weiterhin
gibts auf der CD noch einen Multimedia-Teil, wo man Videos,
Interviews und Bilder findet. Hier hat man sich viel Mühe
gegeben und das Ergebnis kann sich sehen lassen.





Punishable Act - Rhythm of destruction - CD / Band-Homepage / Street Justice Records

Tracklist:

01.) Rhythm Of Destruction
02.) Government Bastards
03.) Justice For All
04.) Shove Up Your Ass
05.) Wallet First
06.) Five Minutes Explosion
07.) Punisher
08.) On The Streets
09.) Victim Of Society
10.) Für immer (Forever)
11.) Believe
12.) Mine NOT Yours
13.) Wake Up
14.) Time To Get Crazy
15.) 1985

Kritik:

Zur Bandgeschichte von Punishable Act aus Berlin muss
ich nicht mehr viel schreiben, könnt ihr alles bei den
Reviews zu den letzten beiden Platten nachlesen.
Nachdem schon auf dem "Best Of" Album, welches 2006
erschienen ist, ein paar Songs von diesem Album drauf
waren, hat die Veröffentlichung doch etwas länger
gedauert und mit Street Justice Records aus Dortmund
hat man auch ein neues Label gefunden.
Soweit ich weiss wurden die hier vorliegenden Songs
schon im Winter 2005 und Frühjahr 2006 aufgenommen.
Wer Punishable Act kennt weiss, dass man von der Band
keine grossen Überraschungen erwarten kann. Wie gewohnt
gibts hier 15 neue Hardcore-Songs, bei denen ganz klar
die Einflüsse vom New York Hardcore rauszuhören sind.
Die Songs sind schnell, wütend, etwas rotzig, besitzen
geshoutete Chöre ... eben genau das was man von Punishable
Act kennt. Eine kleine Überraschung gibts dann aber doch
noch, und zwar wird ein Song auf Deutsch gesungen. Naja,
meiner Meinung nach sollte die Band lieber bei englischen
Texten bleiben, passt besser!
Wer die Band bisher mochte, wird sicherlich auch an diesem
Album Gefallen finden ... und wer bisher nichts mit der
Musik anfangen konnte, bei dem/der wird das wohl auch so
bleiben.