Pro-Pain - Plattenkritiken

Pro-Pain - Age of tyranny / The tenth crusade - CD / Band-Homepage / Raw Head Inc

Tracklist:

01.) The New Reality
02.) All For King George
03.) Pigs In Clover
04.) Beyond The Pale
05.) Three Minutes Hate
06.) Heads Will Roll
07.) Company Jerk
08.) Impeach, Indict, Imprison
09.) Leveler
10.) Iraqnam
11.) Live Free (Or Die Trying)

Kritik:

Auch wenn Pro-Pain mittlerweile vor allem in der Metal-Szene
einen gewissen Bekanntheitsgrad besitzen, liegen ihre Ursprünge
ganz klar im der NY-Hardcore-Szene. Gegründet im Jahr 1992,
feiert die Band dieses Jahr ihr 15-jähriges Bestehen. Wenn
ich richtig informiert bin, handelt es sich bei dem hier
vorliegenden neuen Longplayer bereits um das zehnte Studio-
Album von Pro-Pain.
Hier gibts 11x eine heftige Mischung aus klassischem Hardcore
versetzt mit Metal-Elementen. Aggressiver Sound im Stil von
Agnostic Front, vermischt mit Metal-Gitarren-Riffs, ein paar
Gitarren-Soli, viele Mosh-Parts, heftige Thrash-Metal-Attacken
und hin und wieder gibts sogar Mitgröhl-Passagen (bspw. gleich
im ersten Song). Auch das zehnte Album ballert recht gut und
zeigt, dass die Band auch nach 15 Jahren ihrem Stil treu
geblieben ist ...
Negativ ist mir an Pro-Pain aber definitiv ihr Album "Run For
Cover" aufgefallen, auf welchem sie Songs von Bands covern, die
ihen gut gefallen. Dass hier auch die Onkelz gecovert werden,
überrascht eigentlich nicht weiter, wenn man bedenkt dass die
Band sogar mal mit ihnen auf Tour war. Diese Tatsache reicht
jedenfalls aus, um mir die Band unsympathisch zu machen und ich
will die Band deshalb auf keinen Fall weiterempfehlen ...