Pretty Hurts - Plattenkritiken

Pretty Hurts - Make graves - Tape / Band-Homepage / Selbstproduziert

Tracklist:

A-Seite:
01.) Acceleration
02.) Hypnagogic hallucination
03.) Hurts
04.) Everybody
05.) Moving Fast
06.) Ambition

B-Seite:
01.) Acceleration
02.) Hypnagogic hallucination
03.) Hurts
04.) Everybody
05.) Moving Fast
06.) Ambition

Kritik:

Pretty Hurts kommen aus Berlin und existieren als Band noch nicht
sonderlich lange. Gegründet wurde die Band im Oktober 2014 uns das
hier ist ihr 6-Song Debüt-Tape, das jetzt in Eigenregie rausgebracht
wurde. Yeah, also schonmal zwei dicke Pluspunkte - fürs schöne Tape-
Format und fürs "Selbstrausbringen".
Aber auch musikalisch kann die Band auf ganzer Linie überzeugen!
Schön melodischer, leicht melancholischer Post-Punk mit Indie-/
Alterative-Einschlag, aber genauso auch Einflüsse aus dem 90er Emocore.
Klingt erstmal gar nicht so spannend die Beschreibung, wird aber
schön krachig umgesetzt von den Berlinern und hat daher eine recht
hohe Eigenständigkeit. Neben den bisher genannten Einflüssen passt
auch der Noise-Einschlag hier richtig gut rein und rundet die düsteren,
intensiven Songs ab. Wer jetzt unbedingt Vergleiche braucht, der
stellt sich eine noisige Mischung aus DieDieDie, Samiam, Rites Of Spring,
Shokai und Sonic Youth vor, hahaha ...
Ich bin jedenfalls positiv überrascht von dem Tape und kann euch das Teil
nur ans Herz legen. Soweit ich weiss ist die erste Auflage des Tapes
bereits vergriffen, aber die Band hat wohl nochmal welche nachgemacht.
Achso: und auf der zweiten Seite des Tapes gibts nochmal die gleichen 6
Songs, allerdings im anderen Mix!