Plenty Enuff - Plattenkritiken

Plenty Enuff - Schauermärchen - CD / Band-Homepage / Leech Records

Tracklist:

01.) Dass Es Mehr Gibt
02.) Palestine
03.) Didn't We Succeed
04.) Too Frankly
05.) Turning
06.) Reden
07.) Catching In The Rye
08.) Heute Sind Wir Jung
09.) Selbst Wenn
10.) Für Lilly
11.) Schauerdub

Kritik:

Plenty Enuff kommen aus der Schweiz und existieren eigentlich
seit 1998. In der Anfangszeit war die Band aber nicht sonderlich
aktiv und hatte ihren jetztigen Stil auch noch nicht richtig
gefunden. Richtig los gings dann ab 2001 und 2 Jahre später
erschien schließlich ihre erste Single. Mit "Schauermärchen"
gibts jetzt auf Leech Records den ersten Longplayer der 8-
köpfigen Band.
Wie schon bei der ersten Single angekündigt, geht das Ganze in
Richtung traditionellem Ska, angereichert mit Elementen aus
Reggae, Soul, Dub und Jazz. Etwas komisch finde ich die Mischung
aus Ska/Reggae mit melancholischen Klängen, wie es hier der
Fall ist ... passt für mich nicht so richtig zusammen.
Textlich gibt sich die Band sehr politisch, hin und wieder
aber auch persönlich ("Reden"). Spätestens nach der ersten Hälfte
der Songs finde ich das Ganze ziemlich langweilig. Es fehlt
einfach die nötige Abwechslung.
Die CD kommt im schicken Digi-Pack, wie bei der Bonkaponxz CD
vermisse ich aber die Texte. Da der Band die Texte sehr wichtig
sind und sie damit etwas rüberbringen will, finde ich es sehr
schade dass diese nicht mit abgedruckt wurden.





Plenty Enuff - Random walk - CD / Band-Homepage / Leech Records

Tracklist:

01.) All Alone
02.) Handcuffed to the Railroad Tracks
03.) Running on Repeat
04.) Yesterday
05.) Stallone
06.) Sixteen Worries
07.) Good Days
08.) Steam Train
09.) Plastic World
10.) Goldfish
11.) She Said

Kritik:

Was es zur bisherigen Band-Geschichte von Plenty Enuff
aus der Schweiz zu sagen gibt, wurde alles schon beim
Review ihrer letzten Platte geschrieben. Knapp eineinhalb
Jahre nach dem Debütalbum "Schauergeschichten" kommt mit
"Random walk" jetzt der zweite Longplayer.
Plenty Enuff sind musikalisch immer noch beim traditionellen
Ska zu verorten, dieser wird allerdings mit Reggae und bei
dieser Platte vor allem mit Northern Soul vermischt, was
eine sehr tanzbare Mischung ergibt. Im Vergleich zum ersten
Album singt die Band auch nicht mehr auf deutsch, sondern
jetzt nur noch auf englisch, was auch viel besser zur Musik
passt. Gut steht der Band auch der weibliche Gesang, der
auch mit für den Soul-Touch verantwortlich ist, wobei dieser
manchmal etwas durchvoller sein könnte. Aber auch der männliche
"Reggae-Gesang" klingt recht gut. Neben den oben bereits
erwähnten Einflüssen aus Reggae und Northern Soul, gibts hin
und wieder auch Ausflüge in den Blues ("Yesterday"), Tango
("Running on repeat") oder Jazz.
Zur Aufmachung bleibt das gleiche zu sagen, wie bei ihrer
letzten CD. Schicker Digi-Pack, auf ein Booklet mit den Texten
oder weiteren Infos hat man leider wieder verzichtet.